OK. Die Wegführung unterscheidet sich nicht ganz – oder besser gar nicht – von den sonstigen Lauftrainings aber heute war auf den Pulverweiden eine Party am See. Elektro. Sah mir irgendwie nach einer Spontanparty aus aber sicher bin ich mir da auch nicht, denn ein Eiswagen sprach dagegen. Ach ja! Hier war es:
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Ich verzichtete aufs Eis
und lief einfach weiter, grüßte noch 1, 2 Bekannte. Richtung Rabeninsel zwackte zwischenzeitlich mal das linke Schienbein. Keine Schmerzen, naja, zumindest nicht wirklich, denn es war auszuhalten und auch schnell wieder vorbei.
hab ich mir des öfteren gesagt, als ich das Tempo vom Forerunner ab las. Aber was solls: Je langsamer ich laufe, desto länger dauert das Training (bei gleicher Strecke) und desto langsamer kann ich laufen…ein Teufelskreis!
Raus gekommen ist dabei ein Durchschnittspace von etwa 7min. Hmm…na ja aber dafür war das meine erste Laufrunde mit über 60min seit dem 13.Juni. Mehr muss ich wohl nicht dazu sagen.
Ich merkte bei der Hälfte, also grob Minute 30-32 der Rabeninselrunde, wie langsam meine Beine schwer wurden, fester. Ich hatte heute wohl nicht genügend Saft getrunken, den der war raus. ![]()
Die Kraft reichte aber noch, um mit dem gleichen Pace weiter zu laufen, den ich in den 30min zuvor an den Tag gelegt hatte.
Nach knapp 45min kamen von hinten 2 junge nette Mädels angefahren und fragten mich nach dem Weg zum Gasometer – das Cyclonetrikot vom Kurier hat mich ja schon oft zum Wegweiser mutieren lassen. Ich erklärte nicht unbedingt den kürzesten aber dafür den einfachsten Weg: “Einfach dem Weg folgen, nach der Brücke links, immer geradeaus, an der Straße nach rechts und dieser Straße folgen. Schon seid ihr da.” Sie bedankten sich, wünschten mir noch viel Erfolg und schwupps waren sie weg.
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Selbstverständlich weiß jeder der mich kennt, dass mir nicht so wenige Worte reichen, um eine Sache zu erklären. Da hol ich doch gerne zu weit aus.
Außerdem musste ich ja auch schwer atmen und war froh, dass ich doch recht gut reden konnte – nur dank des langsamen Tempos.
Nach meiner unausweichlich umfassenden Erklärung schaffte ich die letzten Meter auch noch nach Hause und gerade als ich zur Haustür rein kam, fing der große Regensturm an. Einer dieser schönen Sommerplatzregen, die man auch gern unter freiem Himmel genießt.
Jetzt habe ich den Beitrag endlich fertig bekommen und habe einen Heißhunger auf was richtig sündhaftes.
Na also, geht doch noch.
Das du nach so einer langen Durststrecke erst mal keine Geschwindigkeitsrekorde brichst ist ja irgendwie klar, da würde ich mir also keinen Kopf machen.
Hauptsache gut durchgekommen ein bissken Spass gehabt, der Rest kommt dann irgendwann demnächst.
Hoffe, du hast dem Drang nach was Sündhaftem am Ende standesgemäß nachgegeben…
Ui…laufen ist aber nicht deine Paradedisziplin oder?
Viel Erfolg trotzdem und einen tollen blog hast du da