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Tag Archives: innenraumfahrrad

Mit Spaß an die Pedale

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Heute gab es wieder eine Session auf dem Innenraumfahrrad

Diesmal leicht über 30min. Um etwa Abwechslung rein zu bekommen – für die Psyche aber auch die Muskulatur – habe ich ein wenig mit Widerstand und Trittfrequenz gespielt und dabei eine bestimmten Pulsbereich angepeilt. Dieser wurde durch zufälligen Blick zwischendurch auf den Forerunner festgelegt und heute war es eben der Bereich zwischen 70% und 80%.
Ganz zu Schluss habe ich noch die Idee eines Intervalltrainings eingefügt. ;)

Obwohl es so kurz war fühlen sich meine Beine doch etwas müde an. Das zeigt mir, dass es ein wenig was gebracht hat. Da ich in den eigenen 4 Wänden in der Regel keinen GPS-Track aufzeichne und Garmin Connect trotzdem soviel Platz weg nimmt als wäre dem so, gibt es heute von mir nur einen Textlink zur HF-Kurve auf Garmin.

Filed under Radfahren, Training
Aug 25, 2010

Yeah! Vier Wände radeln

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Das Wetter war eigentlich so schön und trotzdem suchte ich die körperliche Ertüchtigung innerhalb meiner vier Wände.

Alles war so gut durchdacht.

16 Uhr von der Arbeit heim. Staubsaugen, wischen und einen kleine Laufrunde. NIX DA!
Das Leben ist hart für die Arbeitenden. Die müssen bei Tageslicht ran und auf das ein oder andere Training verzichten oder es eben ersetzen.

Es kam wie es kommen musste.

Da meine Freundin heute Abend lernen muss und ich noch einiges an Arbeit habe, entschied ich mich zu Hause zu bleiben und noch etwas dafür zu tun. Etwas Abwechslung muss aber sein und so machte ich daheim eine – meine bösen Kollegen würden munkeln – Spazierfahrt auf meinem Innenraumfahrrad, denn alles unter 100km ist eine Radtour bzw. Spazierfahrt. Ab 100km darf man es dann schon eine Radausfahrt nennen. ;)

Es waren kurze knackige 30 Minuten mit warm fahren und runter kühlen. Kurz vor Ende konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen meinen Puls nach oben zu schießen.

Außerdem habe ich es heute mit Musik probiert. Das Album Year Zero von Nine Inch Nails stand auf dem Programm, eigentlich nicht sonderlich gut geeignet für eine Tour de Wall aber es hat alle mal mehr Spaß gemacht, als irgend ein schlechtes Unterhaltungsprogramm im Fernsehen. Hier nun die Daten:

Filed under Radfahren, Training
Aug 20, 2010

Mein Instyle Aerobike V800 Innenraumfahrrad

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300km sind wir gefahren, um es abzuholen. 150km hin nach Bückeburg und 150km wieder zurück. Zum Glück hatte sich meine Freundin dazu bereit erklärt mich zu begleiten. Ich fahr zwar gern Auto aber alleine sind 300km am Stück schon sehr anstrengend.

So kauft man gern ein

Dafür hatte ich aber auch einen richtig netten Verkäufer. Der gute Mann hatte noch verschiedene Innenraumfahrräder stehen und bot mir an, dass ich mir sogar eins aussuchen konnte. Dazu ist anzumerken, dass es ein Ebay-Deal war. Ich blieb aber bei dem Kauf.

Auf meine Frage, wo man in der Nähe von Bückeburg abends 22 Uhr einen guten Kaffee trinken kann, wusste er zunächst auch keine Antwort ABER da erwähnte er seinen grandiosen Kaffeevollautomat, welcher einen absolut köstlichen Kaffee machen soll und den wir doch unbedingt probieren sollten. Ich zögerte für eine tausendstel Sekunde und es schoss ein “Sehr gerne!” aus mir heraus. :)

Er brachte uns 2 Tassen Kaffee, Milch und Zucker raus (großer Hof) und entschuldigte sich mit einem “Schönen Abend noch.” davon, weil er noch arbeiten musste. Er bat uns alles in ein Regal zu stellen, sobald wir ausgetrunken hatten und so genossen wir unseren Kaffee nachts zu zweit in Bückeburg.

Was kann man alles über ein Innenraumfahrrad berichten? Hmmm…Ich weiß!

Es ist orange!

Soviel zur wichtigsten Eigenschaft. ;) Nach Instyle Aerobikes ist die Schwungscheibe 21kg schwer. Das war mir schon sehr wichtig. Nur keine 12kg leichte Scheibe da vorn drin. Ich will Schwung!

Der Antrieb

erfolgt über eine Kette, was das ganze Gerät zwar nicht besonders leise macht – da kann man sicher noch was machen – aber ein durchrutschen, wie es beim Riemenantrieb vorkommen kann, ist mit Sicherheit keine Gefahr.
Der Antrieb ist starr, also ist immer schön mit pedalieren angesagt aber das bin ich ja schon von meiner unschuldigen Französin gewöhnt. Es macht zudem Spaß und ermöglicht hohe Trittfrequenzen.

Die Bremse

ist defekt. Wie heißt es doch so schön? Wer bremst, verliert! Na ja, ich bewege mich trotzdem keinen Meter… Auf den Bildern sieht man ja, dass eine der Umlenkrollen gebrochen ist und somit nur noch halbe Bremskraft bzw. Widerstandskraft erreicht wird. Einen richtig schweren Berg kann man damit nicht fahren aber das ging bislang auch immer so. Das Bild sagt da aber alles:

Ach ja. Warum ich Innenraumfahrrad schreibe? Ich mag das Wort Indoorcycle oder Indoorbicycle nicht. Der Klang ist furchtbar. Innenraumfahrrrad klingt für mich einfach schon viel besser und Sp*nn*ng darf man nicht schreiben…ist ja geschützt… :/

Filed under Equipment, Sportgut
Aug 18, 2010

Die Beine drehen sich und drehen sich

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YEAH! Laufen war heute doch nicht auf dem Plan. Ich habe mich im Halbdunkeln auf dem Heimweg doch dagegen entschieden. Ausnahmsweise heute hatte ich tatsächlich auch keine Lust auf eine laufende Schlammschlacht. Blieben also nur zwei Möglichkeiten, entweder Krafttraining oder endlich mal wieder eine schöne kurze und intensive Einheit auf meinem

Innenraumfahrrad

Es war eine kurze Einheit. Die Motivation länger als eine halbe Stunde auf den Fernseher oder eine Wand zu starren hält sich doch in Grenzen. Bis dahin geht es immer noch.

Die ersten 5 Minuten

habe ich mich erst einmal locker warm gefahren. Der Widerstand minimal, den Hintern wieder an den Sattel gewöhnend. Die Hose hat sich zurecht verschoben und nach den paar Minuten war alles abgestimmt.

Nach 5 Minuten

schoss meine Pulskurve nach oben. Den Widerstand regelte ich nur ein klein wenig nach oben, schließlich wollte ich nicht auf Kraft, sondern mit hoher Trittfrequenz trainieren. Leider ist der Trittfrequenzsensor schon demontiert aber ich stapel nicht zu hoch, wenn ich behaupte im Schnitt eine 120-140er Frequenz getreten zu haben. Hohe Trittfrequenzen lagen mir schon immer und wer meine dünnen Beine kennt weiß, dass ich kein Krafttier bin. ;)

Bei Minute 12

spürte ich kurz meine Schienbeine. Kein Schmerz, nur die Anstrengung. Ich behielt die Trittfrequenz bei und durch ein Anheben der Ferse verschwand das Gefühl auch rasch wieder. So strampelte ich weiter bis

etwa Minute 22/23.

Ich nahm kurz etwas die Intensität raus, um sofort die Simulation eines Berges zu starten. Den Widerstand voll aufgedreht – dazu muss ich sagen, dass die Bremse etwas defekt ist und den Widerstand nicht mehr voll ausreizt – und im Sitzen nochmal richtig was gegeben!

Maximalpuls 100%

Dabei brachte ich meinem Puls langsam immer näher an seine Grenze, was mich dazu bewog die letzten Sekunden nochmal alle Kraft und Geschwindigkeit in die Beine zu stecken. Ich keuchte, ich schwitzte dass mir der Schweiß in Strömen die Haut hinunter lief! Eine Matte zum Unterlegen muss her, denn vieles davon tropfte auf den Boden… Ich erreichte den Puls von 100% und merkte:

Da geht noch was! 103%
Ich erhöhte die Trittfrequenz und schon war es geschafft…103%! Geil! …und das schlimme dabei ist, dass ich pulstechnisch wohl noch höher gehen kann. Ich werde wohl die Pulsgrenze früher oder später wohl noch weiter nach oben korrigieren müssen/ dürfen.

Die letzten 2 Minuten entspannte ich dann nur noch den Puls runter, stieg ab und wischte mir die Schweißflüsse von der Haut. Ich fühle mich fantastisch und genieße gleich den Abend mit einem leckeren gemischten Salat. :)

Filed under Radfahren, Training
Aug 17, 2010