Tja, heute hatte ich mir ganz fest vorgenommen zu laufen, allerdings hat mir die Muskulatur am linken Schienbein einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Vor dem Lauf wurde erstmal lackiert
Als ich von der Arbeit nach Hause kam, wollte ich zuerst endlich mal meine Fahrradgabel für den nächsten Aufbau lackieren. Das hängt mir schon lange im Nacken – so etwa ein halbes Jahr. Also rüstete ich mich, packte den Laptop ein (für Musik) und alle Utensilien, die ich zum Lackieren benötigen würde und machte mich zwei Treppen nach unten auf den – wie soll ich sagen – Hinter-Hinterhof. Das Radio startete (WLan-Empfang war glücklicherweise da) und ich vollbrachte meine Arbeit.
Allerdings steckte heut der Wurm drin, denn der Lack ist an einigen Stellen etwas stumpf geblieben aber für den Einsatz an einem Stadt-Singlespeed reicht es. Spätestens, wenn der Rahmen mal zum professionellen Lackierer geht, was ich niemals hoffe, bekommt auch die Gabel eine Erfrischungskur.
Ich überlege gerade, ob ich nicht spontan eine kleine Aufbauserie schreiben solle. Es wird ja eigentlich nichts besonderes aber vielleicht interessiert es ja doch. Hmmm…ich schlaf mal eine Nacht drüber. Doch jetzt erstmal zum Lauf von heute/ gestern…Samstag!
Das Desaster
Zur Vorbereitung auf den Lauf legte ich meine Forerunner zum Satelliten finden ins Fensterbrett und aß eine Banane. Sobald die Uhr fertig war ging es vor die Tür und ich legte los. Schon nach etwas 600m spürte ich den leichten Druck im linken Schienbeinmuskel. Zunächst davon ausgehend, dass sich dieses äußerst unangenehme Gefühl noch verlaufen würde, ging es weiter. Allerdings wurde nichts besser, eher noch schlimmer. Noch einmal etwa 700m später war es dann so schlimm, dass ich sogar kurz stehen bleiben musste.
Die Massage des Schienbeins blieb nicht aus und auch Dehnübungen probierte ich. Beim Abtasten stellte sich heraus, dass sich das linke Schienbein fester anfühlt und vom Allgemeinbefinden her auch dick, was es eigentlich nicht war.
In der Hoffnung, dass es jetzt endlich besser gehen würde, probierte ich nochmals knapp 100m doch dann war endgültig Schluss. Es macht ja schließlich keinen Sinn mit Schmerzen zu trainieren und so musste ich mich dazu entschließen das Training abzubrechen. Das andere Problem wäre ja noch die Gefahr der Schonhaltung und ich kann nun wirklich darauf verzichten, mir durch so etwas alles kaputt zu machen.
Die Diagnose
Nach einiger Recherche im Netz und einigen Foren bin ich zu folgendem Schluss gekommen:
Wenigstens habe ich am Blog gebastelt
Nach all dem, kümmerte ich mich mal um meinen Blog und begann die Bastelei am Design. Es erinnert alles noch an Standarddesigns aber ich habe jetzt endlich den Anfang gesetzt. Das ganze darf sich ruhig unter den Augen der Öffentlichkeit entwickeln und die Öffentlichkeit seid Ihr! Also es darf gemeckert. Vielleicht hör ich ja sogar einmal drauf.
Es grüßt sich endlich zurückmeldend und jetzt zu Bett gehend
Der MischoK