Das muss mal geschrieben werden. Heute bin ich endlich mal wieder so richtig gelaufen und habe einen zweistelligen Kilometerstand erreicht. 11,66km standen zum Ende auf meinem Forerunner und das bei einem Tempo von 6,04min/km. Klar war da der Puls mit 80% auch ein wenig höher als sonst aber es fühlte sich die ganze Zeit noch angenehm an. Zuletzt erreicht ich regelmäßig einen zweistelligen Kilometerstand im November, kurz vor der Verletzungspause.
Die Laufeinheit
Es flutschte einfach und jedesmal, wenn die Richtung schon grob Heimwärts anzeigte, musste ich einfach abbiegen und die Runde vergrößern. Ich hätte mir sicher eine deutlich bessere Laufgegend als Halles Südstadt auswählen können – vor allem abends im dunkeln (oder überhaupt am Tage) – aber vom Zentrum aus bietet sie einfach die besseren langezogenen Straßen, solange ich auf meinem gewohnten Terrain noch nicht laufen kann. Die nächste Einheit, wird wieder auf den Pulverweiden und der Rabeninsel stattfinden.

(von cschock20)
Absolut schmerzfrei
OK. Ich nehm den Mund ein wenig zu voll, denn ein leichtes Zwacken hier und da war kurz da aber nichts, was mich hätte mißmutig machen sollen. Scheinbar komme ich besser mit dem Bewegungsablauf im höheren Tempo zurecht, denn bei den langsameren Einheiten gab es immer mehr Probleme in den Schienbeinen.
Trotz höherem Tempo konnte ich die ganzen 70min gut durchhalten und hatte erst ab Kilometer 9 das erste Auftreten von Müdigkeit.
Ernährung
Scheinbar unterstützt mich das Training auf dem Indoorbike doch schon sehr, gerade bei dem Problem der Knochenhautreizung aber auch die nun scheinbar besser angepasste Ernährung an meine sportlichen Aktivitäten hat wohl dazu beigetragen. Auf Sport und Training habe ich so einiges über Ernährung gelesen und entsprechend Kohlenhydrate wieder gezielt in meine Ernährung aufgenommen. Vor einer längeren Einheit und gleich danach gibt es die kleinen Energiespender und Regenerationshelfer. Ich freu mich auch endlich wieder mal schön lecker Nudeln ohne “schlechtes Gewissen” essen zu können.
Ansonsten hat sich hinsichtlich Ernährung nicht viel verändert. Es gibt immer noch viel Eiweis, meist in Form von Magerquark, Salat und Obst. Manchmal auch ein Stück (oder eine Tafel) Schokolade…was sich der Körper gerade so wünscht.
Hi!
Gegenbesuch, weil man das so macht, und so…
Deine elfeinhalb Kilometer lassen sich doch schon gut an, besonders wenn du sie ohne größere Probleme weggesteckt hast.
Wobei ich mir an deiner Stelle über Tempo und Distanzen noch nicht zu viele Gedanken machen würde, dafür ist auch noch Zeit, wenn du wieder richtig drin bist.
Für den Wiedereinstieg empfehle ich einfach ma frei Schnauze draufloslaufen, sich treiben lassen, ein bisschen auf Entdeckungstour gehen und den Frühling genießen, der Rest kommt dann schon von ganz alleine.
Die etwas schmerzigen Schienbeine bei langsamen Flachlandtouren kenn´ ich auch, das kann entweder am Schuhwerk liegen (zu neu/zu alt) oder am Trainingszustand, dann läuft sich´s irgendwann raus. Alternativ kann man´s da auch mal mit ein bisschen Berglaufen probieren, das tut den Schienbeinen i.d.R. ganz gut und bietet eine etwas andere Belastung (wobei das in der Leipzigerja eher nicht so gut geht, oder?).
Weiterhin viel Spaß
Matthias
Nachtrag: Hmm. Das “Leibzigerja” im letzten Absatz sollte eigentlich “Leipziger Bucht ja” heißen.
My bad…
Hm, ich hoffe ja, dass ich da jetzt nicht in ein lokalpatriotisches Wespennest steche aber… liegt Halle denn nicht in der Leipziger Tieflandbucht?
Das hallesche Flachland ist hiermit gespeichtert – damit kann ich mir dann vom nächsten Leipziger, den ich mit meinen Geografie-Kenntnissen beeindrucken will, gleich auch noch ´ne Abfuhr holen…
Aber zurück zu “Berglaufen” und Flachland – du bist doch Triathlet, oder? Da bietet sich´s doch nachgerade an, an einem schönen Sonntagmorgen mal schnell rüber in den Harz zu radeln, dort ein paar anständige Hänge zu erklimmen und dann wieder heimzufahren.
Geht natürlich auch als “Tour über den Tellerrand”
Als nicht Ausdauersportler misch ich mich mal mit ein
Westlicher Saalekreis ist nur zu empfehlen wenn´s um die Berge geht. Höhenunterschiede auf engem Terrain von um die 60 – 80 m. Inklusive asphaltierten Straßen
und besten Feldwegen. Das sagt der, der dort auf dem MTB zu Hause ist…