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Wie ich damals die Blitze erfand

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So wird die Geschichte beginnen, wenn ich sie später meinen Kindern und Enkeln erzähle….

Aber viel wichtiger: Jetzt schreibt er endlich mal wieder, der Mischo. Dabei habe ich diesen, ja genau diesen Blogbeitrag nun auch schon vor acht Tagen angekündigt aber ich fange mal von vorn an.

Vorab: Hier geht es zu den Trainingsdaten.

Letzte Woche Mittwoch war ich schon am Nachmittag mit der Arbeit soweit durch, dass ich spontan entschloss eine Radausfahrt anzugehen. Eine feine gewohnte Runde habe ich mir da rausgesucht. Mmmmmhhh ja. Das Wetter war herrlich als ich los fuhr.

Leicht schwülwarm und absolut windstill. (!)

Ich bin wunderbar gefahren, habe das Wetter genossen und die Ausfahrt an sich bis, ja bis es dann so in Richtung Belleben ging. In der Ferne machte ich die ersten Gewitterwolken aus. Gaaanz weit weg! Also war ich noch guter Dinge. Ich konnte mich ganz entspannt an den Gewittern erfreuen und weiter die Kilometer schrubben.

Doch ganz so einfach sollte es nicht sein!

Denn kaum war ich aus Könnern raus fand ich mich schon ganz dicht bei den Gewitterwolken – links und rechts von mir rummste und blitzte es immer heftiger, doch noch wägte ich mich in Sicherheit – empfand den Zorn der Götter noch in sicherer Ferne. Bis er über mir war. So fuhr ich und stoppte und fuhr und stoppte und fuhr und…. so weiter und so fort. Mal wollte ich weiter fahren und dann war es mir wieder zu heikel auf der freien Landstraße zu fahren und mich der Überdosis Energie auszusetzen.

Das Ganze ging so weiter bis ich an der Autobahnunterführung der A14 ankam bzw. kurz danach. Denn aus den ansehnlichen und wunderschönen Trockengewittern wurde ein Sturm, bei dem man lieber nicht mit den Rennrad auf der Landstraße unterwegs sein möchte. Plötzlich stürmten Böen von rechts nach links, dass ich Eisentraut und mich kaum neben dem Fahrbahnrand halten konnte, zu dem Regen, der uns schon nach ein paar Schritten völlig durchnässte, malträtierte uns auch noch der Hagel. Noch nahm ich es mit Humor, stand ich doch sicher unter der Brücke. Ich zücke mein Telefon, rufe den Patrick an und der holt mich schon ab.

HA!! Falsch gedacht!

Zwar hält das Moto Defy was es verspricht – wasserdicht, staubdicht, stoßfest – ABER es lässt sich auf keine Weise bedienen, wenn das Display feucht ist. Ein überfordertes Handy, welches hin und her zuckte, da jeder Regentropfen eine Eingabe simuliert, ist im Notfall nicht zu gebrauchen…

So stand ich da, versuchte mich etwa eine halbe Stunde daran, wenigstens irgend jemanden anzurufen. Nichts ging! Ich kam einfach nicht ins Telefonmenü – oder irgendein Menü. Nach eine geballten Ladung der Flucherei, des Handy werfens (es ist auch stoßfest) war ich auch wieder soweit entspannt, dass ich mit ruhigem Gemüt die restlichen 20km nach Halle laufen wollte. Man bedenke, dass in der gesamten Zeit niemand anhielt und Hilfe anbot…

Ich lief also bis zur Abzweigung Richtung Löbejün und siehe da – es hielt tatsächlich jemand an! Eine junge Frau, Studentin in Leipzig, aus Mücheln, kam vom Volleyball in Merbitz. Sie bot mir ihr Telefon an, damit ich jemanden anrufen kann und einen trockenen Sitzplatz in ihrem Auto, bis mein Abholer kommt. Nachdem ich also endlich mein Fahrradtaxi geordert habe, unterhielten wir uns noch eine Weile bis zu Patricks Eintreffen unter anderem über den dunklen Fleck links von uns: Merbitz hat keinen Strom mehr!

An dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank fürs Anhalten, was heutzutage wohl leider nicht mehr allzu selbstverständlich ist.

Der Rest ist Geschichte aber was lernen wir daraus? Richtig! Man sollte die Zeichen lesen und richtig deuten, die einem das Wetter so voraus schickt oder vielleicht auch einfach mal den Wetterbericht schauen. Denn ich war erstaunt, als Patrick bei der Heimfahrt meinte: “Fand ich ja schon recht mutig, dass Du losgefahren bist, obwohl die Unwetter angesagt haben.”

Sag ich jetzt mal nichts weiter dazu… ;)

Filed under Radfahren, Training
Sep 1, 2011

Strasti Regelmäßigkeit!

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Es gibt eigentlich gar nicht viel zu berichten aber es wird wohl mein letzter Beitrag für dieses Jahr. Gerade vorhin erst kam ich nach Hause vom Rollentraining bei Fahrrad XXL. Heute hat es fast schon richtig Spaß gemacht. Zu viert haben wir uns eingefunden, um unseren Stoffwechsel gemeinsam in Schwung zu bringen. Nach 45 Minuten Training, netten Gesprächen und dem sehr interessanten Film über unseren Sportfreund Lötzsch, konnten wir mit einem guten Gefühl absteigen und die Heimreise antreten.

Auf jeden Fall wird das Training regelmäßig stattfinden. Jeweils Montag, Mittwoch und Freitag finden wir uns in der Filiale in der Delitzscher Straße ab 18.30 Uhr ein, um dann gemeinsam den Hass auf das Rollentraining zu verarbeiten. Motivation und Gruppenzwang sind ein außerordentlicher Motor für die Bewegungsfaulheit. Also wer Lust dazu hat ist herzlich dazu eingeladen. Am besten vorher mal dort kurz anrufen, ob es auch klappt.

Und hier jetzt mal noch ein Ausschnitt aus dem Film Sportsfreund Lötzsch:

Ich wünsche hiermit allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und treibt fleißig Sport. ;)
Grüße
MischoK

Filed under Radfahren, Training
Dez 29, 2010

Das Blog ist noch nicht tot – die Brockentour

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Mit diesem für mich doch etwas längeren Beitrag melde ich mich zurück in der Welt des Sports. Es wird einiges anders laufen, denn von der Idee des Triathlon nehme ich zunehmend Abstand. Momentan ist mir unklar, wo ich sportlich eigentlich hin möchte. Wahrscheinlich war ich einfach beflügelt von der Euphorie der anderen und dachte, dass ich diese durch den Triathlon ebenfalls spüren könnte. Ich sprang auf den Zug der Modesportart auf, bin mit dem Strom geschwommen.
Es ist nicht so, dass ich den Triathlon verschmähe, weil er in Mode kommt. Vielmehr bin ich auf mich selbst reingefallen. Ich bleibe zunächst bei dem, was mir Spaß macht und deshalb steht im nächsten Jahr die Anschaffung ein Mountainbike an.

Ich habe Blut geleckt!

…und zwar am letzten Sonntag. Ein reiner Spaßtag. Zusammen mit ein paar Mitarbeitern von Fahrrad XXL in Halle und noch zwei weiteren Verrückten, wagten wir mit unseren Mountainbikes den Aufstieg von Schierke auf den Brocken im Harz. Also ich habe ja gar kein MTB aber ich hatte Glück, dass Dank Fahrrad XXL die Benutzung eines Testrads möglich war, mit dem ich die Herausforderung annehmen konnte – ein Merida Teamfahrrad. Spikereifen Marke Eigenbau (Schrauben von innen durch die Stollen geschraubt) wurden extra für mich angefertigt und aufgezogen. Der Grip auf dem dem fest getrampelten Schnee war einfach genial, fast genauso wie auf trockenem Asphalt.

Vorbereitung

7 Uhr klingelte der Wecker. In wahrer Vorfreude sprang ich aus dem Bett, machte mir einen Kaffee, packte meine Sachen und zog mich an. 3 Schichten an den Beinen und 4 am Oberkörper. Sehr wirkungsvoll, denn auf dem Weg nach oben hätte ich mich gar am liebsten einiger Kleidungsstücke entledigt.
Bei den Füßen setzte ich auf mein bewährtes Prinzip. Zuerst schmierte ich diese ordentlich mit Vaseline ein und zog Neoprensocken an. Darauf folgten sehr warme Armeesocken und all das schob ich mit Mühe und Not in meine Sidis rein. DIESE sind mit saunagleichen Filzsohlen getunt, die durch ihre mit Alu bestückten Unterseite die Kältebrücke zwischen Cleats und Fuß unterbrechen sollen. Nichts desto trotz gibt es bei mir immer noch eine extra Schicht Alufolie aus der Küche darunter.

8:30 Uhr war Treffpunkt am Fahrradladen. Von da aus ging es erst Richtung Drei Annen Hohne. Auf dem dortigen Parkplatz angekommen verschafften wir uns einen ersten Überblick über den geplanten Weg, welcher zwar zunächst augenscheinlich passierbar schien, wir aber dennoch an der Kontinuität der Wegqualität bis zum Gipfel zweifelten.
Wir entschieden und also lieber nach Schierke zu fahren und von dort den beschwerlichen aber wundervollen Weg nach oben zu wagen. Es sollte sich in jedem Fall nicht als falsche Entscheidung herausstellen.
Auf dem dortigen Parkplatz drehte ich die ersten Proberunden, bis die anderen mit dem Umziehen fertig waren, um die Wirksamkeit der Bereifung zu testen und mich nach 5 Jahren mal wieder an ein Mountainbike zu gewöhnen.

Zum Bestieg


Wir kurbelten los und waren von Anfang bis Ende überglücklich über den fantastischen Zustand des Weges. Zwischendurch haben wir immer mal kleine Pausen eingelegt, damit wir uns wieder sammeln konnten. Gerade am Berg sollte ja jeder sein Tempo fahren. Wir nutzten die Zeit, um uns gegenseitig stolz und glücklich zu fotografieren und natürlich auch die fantastische Winterlandschaft einzufangen. Mein Puls konnte so dann auch von den standardmäßig 190 Schlägen und mehr pro Minute auch mal wieder auf entspannte 140 runter kommen. :)

Grundsätzlich war die Steigung bis zum Brocken angenehm zu fahren – anstrengend aber angenehm. Das Wetter sollte heute unser Freund sein – kein Schnee, kein Sturm. Erst kurz vor dem Gipfel wurde es dann etwas ungemütlich und der kalte Wind schlug uns in unsere Gesichter. Aber zäh wie kalte Hunde, trotzten wir sämtlichen Widrigkeiten, die uns dieser Berg im oberen Bereich zu bieten hatte. Es war nahezu unmöglich uns in irgend einer Weise zu orientieren, so gering war die Sichtweite. Beinahe blind konnten wir die ganze Zeit nur hoffen, dass wir endlich den Gipfel erreichen. :)

Die Gipfelstürmer gönnen sich eine Pause

Oben angekommen verkrochen wir uns ins Warme und trockneten unsere Sachen. Ein belohnendes Gerstensaftgetränk und warme Speisen für einige sollten der Mühe Lohn sein. Fast schon zu entspannt richteten wir uns auf und die Abfahrt konnte in Angriff genommen werden. Nicht jedoch ohne Foto vor den Brockenstein!

Und dann zur Abfahrt!


Holla die Waldfee, hat das Spaß gemacht! Immer am Limit sprinteten wir uns von Kurve zu Kurve! Natürlich mit der größtmöglichen Vorsicht gegenüber den Wegteilenden.
Bis zum Toilettenhäuschen kamen wir alle ohne Probleme durch. Dort, hatten wir uns ausgemacht, war ein fester geplanter Sammelpunkt, um die Gruppe nicht allzu sehr auseinander zu reißen. Wir genossen den Moment Ruhe und konnten uns die ganze Zeit nur angrinsen! Dann kam auch Peter ran und wir konnten das letzte Stück bis zum Parkplatz hinunter schießen!

Nach 52min Abfahrt kamen wir an – allerdings kam uns das ganze eher wie 10min vor. So ist aber leider nun einmal, wenn es Spaß macht vergeht die Zeit wie im Fluge. Einfach herrlich!

Und jetzt wünsche ich viel Spaß bei den Fotos. Seid bitte etwas nachsichtig. Die Fotos sind während der Fahrt und zum Teil blind, ohne durch den Sucher zu schauen, entstanden. Auf Abfahrtsfotos müsst Ihr daher mal verzichten. Das war mir dann doch zu heikel. ;)


From Brockentour Dezember 2010, posted by Michael Sitte on 12/26/2010 (35 items)

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Dez 26, 2010

Training Kalenderwoche 39

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Montag

127.09.201000:35:00 Std.

Heute ist der erste Tag des Neuanfangs nach der Erkenntnis, dass meinem Körper unbedingt etwas gutes getan werden muss. Abgesehen von dem Rest Nudeln mit Sahnesoße von unserer Mitarbeiterin Sophie zum Mittag habe ich mich durchaus relativ ordentlich ernährt. Dabei habe ich deutlich darauf geachtet möglichst wenig Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Vergessen wir dabei die Nudeln. ;)

Am Abend war ich etwa eine halbe Stunde auf dem Vierwändefahrrad im Zimmer umher fahren. Gern sollte es wieder eine Stunde werden. Ein leicht ungutes Gefühl von seichtem Schmerz an der rechten Ferse sollten mich jedoch davon abhalten über meine magische Grenze hinaus zu trainieren. Dabei weiß ich überhaupt nicht, woher der plötzliche aber dennoch anhaltende Schmerz kam.

Nach Svens Verletzung an der Archillessehne reagiere ich immer recht empfindlich auf ein unpassendes Gefühl im Bereich der Sehne. Dafür gibt es bei mir bislang keinerlei Begründung und deshalb muss diese Marotte ganz schnell wieder raus aus mir. Nach dem Trainingsende und dem Abstieg vom Gerät war der Schmerz auch ganz schnell wieder vorbei. Ein reines Belastungssyndrom, welches sich in der Woche nicht wiederholen sollte.

Dienstag

Ein trainingfreier Tag. Zum Abend hin vergaß ich die Zeit, während ich mit einem Freund in ein ziemlich langes und intensives Gespräch versank. 18 Uhr sollte ich eigentlich schon zu Hause sein, um frisch eingehüllt in meine Laufsachen eine Runde durch die südliche Innenstadt Halles zu drehen. Zu Hause war ich erst gegen 21 Uhr und für mich war es da einfach schon zu spät, um doch noch eine Laufrunde zu starten. Das ändert sich noch. ;)

Mittwoch – vermutlich nur langsames Tappsen

Aaaaaah… Heute war toll. Ich habe mich äußerst proaktiv für eine Gewichtsreduktion ernährt und dazu noch eine Laufrunde durch die südliche Innenstadt absolviert. Ich war unheimlich langsam und trotzdem störte es mich nicht, dass ich eine gefühlte halbe Stunde brauchte um Fußgänger zu überholen. Von Radfahrern wollen wir überhaupt gar nicht erst sprechen. All die sportliche Leisungsfähigkeit von früher ist wie weggeblasen. Nichts mehr da! Aber:
Das Gefühl endlich wieder zu laufen, HALT, schmerzfrei zu laufen war so unglaublich belebend. Ich sitze hier, schreibe und strahlte über das gesamte Gesicht. Das habe ich wohl seit über einem Jahr nicht mehr so erlebt. Ihr könnt es nicht glauben! :) Die lahme Sportente wird wieder zum Läuferschwan!
Um aber dennoch nicht Gefahr zu laufen, das Schienbein wieder zu überlasten, gibt es momentan nur eine Laufeinheit pro Woche. Bleibe ich die nächsten Wochen schmerzfrei in dieser Disziplin, gibt es 2 Laufeinheiten pro Wochenzyklus. Danach natürlich 3… ach Ihr könnt es Euch denken! :) Hoffentlich schaffe ich es dabei diszipliniert zu bleiben.

129.09.201000:30:35 Std.147 / 161 bpm8.2 / 12.6 km/h

Das hätte ich ja jetzt schon beinahe vergessen. Die Laufrunde war der Anschluss ein etwas halbstündiges Krafttraining, zu dem es aber nichts weiter zu sagen gibt. Völlig unspektakulär.

Donnerstag

war trainingsfrei.

129.09.201000:30:00 Std.

Freitag – unvollständiges Intervallieren

101.10.201000:20:03 Std.121 / 182 bpm

Jetzt ist es knapp halb 12 Uhr nachts und meine Beinen geht jetzt wieder ganz gut. Das Training empfand ich heute, obwohl ich nur sehr kurz durchgehalten habe als sehr anstrengend. Als Intervalltraining angelegt, wollte ich mich innerhalb kurzer Zeit verausgaben aber so kurz sollte es auch nicht werden.
Nach 10 Minuten zwischendurch mal hochfrequentiertem warm fahren (ich kann es einfach nicht lassen!) ging es mit der eigentlichen Belastung los:
Die erste Intervallspitze habe ich noch locker weggesteckt. Der Puls erreichte eine Spitze von 170 Schlägen, der Widerstand auf Maximum gedreht – man beachte allerdings, dass der Widerstand defekt ist und nicht mit voller Kraft blockieren kann. So habe ich die erste Spitze im Sitzen und mit durchgehend hoher Trittfrequenz geschafft. YEAH!
Nummer 2 habe ich im Sitzen auch sehr gut durchgehalten. Die 3. Spitze forderte mir allerdings schon einiges ab. Irgendwann musste ich aus dem Sattel raus und habe die 2. Hälfte der 30 Sekunden im Wiegetritt verbracht. Die Ruhephase danach empfand ich als wahres Vergnügen.
Bei der Belastung danach war mir allerdings schon klar, dass nicht mehr viel geht. Ich spürte, wie das Laktat begann zu blühen und meine Beine schon nach dieser kurzen Zeit schwer werden ließen.
Den letzten Berg konnte ich schon kaum noch drücken. Die Beine waren schon lange aus Holz. Die volle Belastung ging einfach nicht mehr. TOT!
Nach dem kurzen Auskullern musste ich ein paar Minuten entspannen. Erst habe ich auf dem Boden gelegen, dann auf der Couch gesessen und ein paar Tabletten Aminosäuren eingeworfen, ein paar riesen Dinger!

Samstag

gab es gleich 2 Einheiten. Die erste umfasste wieder das Pedallieren auf dem Innenraumrad. Die ersten 10 Minuten habe ich mich locker und leicht eingefahren und danach wurde von mir die Trainingsintensität auf GA1 Niveau gesteigert. Läppische 20 Minuten Grundlagenausdauer sind auch nicht das Wahre aber der darauf folgende Wechsel zwischen den Intensitäten sollte dennoch einen sinnvollen Trainingseffekt gehabt haben.

102.10.201000:46:17 Std.121 / 188 bpm

Diese Trainingseinheit hat mir aber nicht gereicht und so habe ich noch spät am Abend ein Krafttraining eingelegt. Es war weniger die Lust am Sport, als das Interesse an Abwechslung. Ich habe heute den ganzen den Tag vor dem Computer gesessen, gearbeitet und bin dabei sozial verkrüppelt. Puh, nie wieder! Egal wie viel Stress es arbeitstechnisch gibt, wird sich in Zukunft eine halbe Stunde Zeit genommen, das Laptop weg gelegt und etwas frische Luft geschnappt.

Jedenfalls: Diese Krafteinheit vorhin war dennoch ein Wohlgefühl und hat meine heute einseitig belasteten Muskeln nochmal etwas aufleben lassen, bevor es gleich ins Bett gehen wird…wahrscheinlich.

101.10.201000:20:03 Std.121 / 182 bpm

Sonntag

war zum Abschluss der Woche trainingsfrei.

Kleine Nachbemerkung

Eigentlich wollte ich noch ein paar Fotos einpflegen aber habe es nicht geschafft. Meine Uhr zeigt mir gerade 2 Uhr nachts an und ich will nicht schon wieder ewig warten bis ich einen Beitrag in die weiten der Blogwelt hinaus sende. Man sieht es mir hoffentlich nach. ;)

Nachtrag Nr. 2

Irgendwie macht mich die Einbindung über das Trainingstagebuch auch nicht zufrieden. Schön ist anders.

Okt 5, 2010

Training Kalenderwoche 37

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Vorab. Auch wenn es schöner aussieht, werde ich meine Daten nicht mehr auf Garmin.Connect hochladen. Für die Trainingsauswertung nutze ich nur das Trainingstagebuch, Garmin nur zum einbetten im Blog. Allerdings gibt es den Schönheitsfehler der großen Leerfläche, wenn kein GPS-Track vorhanden ist und kurz über lang werde ich sowieso zu gegebener Zeit einen Pulscomputer eines anderen Herstellers nutzen. Welchen, weiß ich noch nicht. Ich habe da im Moment meine zwei Favoriten.

Zudem habe ich versucht mich in andere Onlinetagebücher rein zu fuchsen. Trainingpeaks ist für meine Anforderungen zu komplex und 1-2-Sports nimmt einfach meine Trainingsdaten nicht an, obwohl sie korrekt aus dem Garmin Trainingscenter exportiert wurden. Meine ich zumindest.

Jetzt gibt es jedenfalls die Workouts als Link zu einer detaillierteren Trainingserfassung. Dank Christian Schenks Anleitung weiß ich nun wie das geht. Natürlich würde ich gern wenigstens die HF-Kurve in den Blog bekommen aber das Trainingstagebuch entwickelt sich gerade so schön weiter. Ich denke da geht noch was. ;)

Das Training am Dienstag

umfasste eine grobe Stunde auf dem Innenraumrad. Dank meines Umbaus habe ich dabei fleißig lesen können und etwas für meine Grundlagenausdauer getan.

114.09.201001:04:37 Std.121 / 145 bpm

Mittwoch

war ein trainingstechnisch beschämender Tag für mich. Statt zu trainieren bin ich der sozialen Kontaktpflege nachgegangen (was ja auch gut ist) und habe Markus – einen guten Freund – besucht. Da sitzt man eben so da, quasselt, trinkt ein Bierchen…dann gar noch ein zweites.
Schlimm genug? Das kann ich noch toppen! Ich kam direkt von der Arbeit zu ihm und hatte Hunger. Ich sag mal so: Die Tiefkühlpizza war ziemlich schnell auf gebacken…und lecker.

Krafttraining und Pedalieren am Donnerstag

machen dies aber hoffentlich wieder einigermaßen wett. Zumindest schreit mich mein Gewissen nicht mehr so laut an. Zuerst kämpfte ich mich durch ein 30-minütiges Krafttraining:

  1. Klimmzüge in verschiedenen Variationen
  2. Kurzhantelcurls
  3. Liegestütze
  4. Rückenübung bäuchlings auf dem Boden
  5. Back Extensions

Dieses hat mich schon relativ stark gefordert. Besonders die Liegestütze haben mir einiges abverlangt und ich hatte Mühe mich zum Aufstehen wieder vom Boden abzudrücken. :) Die Tage danach war meine Brust übrigens noch deutlich zu spüren.

Direkt im Anschluss pedalierte ich eine Stunde auf dem Innenraumfahrrad und las fleißig. Diesmal bin ich aber recht lang im Rekombereich gelandet. Das ist nicht ganz in meine Sinne, da so nur knapp 40min GA1-Bereich zustande kamen. Das soll nun aber nicht so schlimm sein

116.09.201000:59:38 Std.116 / 139 bpm

Gerade schweift mein Blick über das Bücherregal. Dort erspähe ich reichlich Bücher, die zwar gekauft aber noch nicht gelesen wurden. Das wird hoffentlich ein lektürereicher Winter. Ich freu mich schon drauf. :)

Filed under Kraft, Radfahren, Training
Sep 20, 2010