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Nachholbeitrag Nummer 2 – Lauftraining

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Nachholarbeit die Zweite!

Sonntag wollte ich eigentlich wieder Rad fahren aber die Zeit machte mir einen Strich durch die Rechnung. So verschob ich die Ausfahrt vom geplanten Vormittag auf den späten Nachmittag. Am Nachmittag entschloss ich mich das Rennrad stehen zu lassen. Hmmmm…was nun. Blieb ja eigentlich nur eine Laufeinheit. Ich rechnete, dachte über meine Schienbeine nach und fasste den Entschluss…Ich laufe!

Bei den Pulverweiden kam mir der Gedanke, dass ich mich auch mehr als 22 Minuten trauen kann. ;) Also erweiterte ich meine Runde bis zur Rabeninsel mit der Idee dort die kleine Runde zu laufen und najaaaa….was soll ich sagen: Über die Brücke auf der Rabeninsel angekommen wurde in Gedanken schon die große Runde gefestigt.

Es war eine tolle Laufeinheit, die ich mit einem Durchschnittstempo von 5:35min/km abgeschlossen habe. Für mich absolut überraschend und das Glücksgefühl über das komplett schmerzfreie Training steigernd.

Ein Nachholbeitrag ist noch offen aber ich würde nicht darauf wetten, dass ich es heute noch schaffe den zu schreiben. ;)

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Jul 21, 2010

22 minütiges Lauftraining

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“22 Minuten??? Meint der das Ernst?!” Jaaaaaaa!…weil… SCHMERZFREI!

Eigentlich war die Unlust auf ein Training heute schon sehr groß. Den ganzen Tag habe ich im Büro gesessen und meine Beine fühlten sich irgendwie träge und schwer an. Bereits heute morgen bin ich fast nicht aus dem Bett gekommen und musste selbst dann noch mit dem Morgenkaffee eine halbe Stunde auf der Couch sitzen bis ich so langsam in die Gänge kam.

Ich wüsste gar nicht, woran das gelegen haben könnte. Die Ernährung war wie immer, genügend Schlaf hatte ich auch und auch nicht zu wenig getrunken. Eigentlich hätte es ein normaler Tag werden sollen.

Als dann der Nachmittag immer älter wurde und so langsam der junge Abend anklopfte wurde mir immer bewusster, dass eine Rennradausfahrt heute flach fällt. Zeitlich ist das nicht mehr zu schaffen.

Das einzige was jetzt noch in Frage kommen würde (heute ist Tag des Ausdauertrainings) wäre eine Laufeinheit. Ein wenig mulmig war mir schon nach dem sehr schmerzvollen Lauf. Das ungute Gefühl…hach.
Das war so ähnlich wie die ersten Wochen nach meiner offenen Knieverletzung durch einen Fahrradsturz (schon lange her). Immer dieses komische Gefühl bei Rechtskurven. Bin in der Zeit immer sehr langsam rechts herum gefahren! :D

Zurück zum Thema:

Nachdem ich die bereits erwähnte Unlust zu Hause überwunden hatte, machte ich mich bereit für die Laufeinheit. Ich legte den Forerunner zur Satellitensuche auf das Fensterbrett und zog mich an. Heute kamen meine Crosstrainer zum Einsatz, da diese schon sehr gut eingelaufen sind und meine Füße im Zweifelsfalle gut an diese gewöhnt sind.

Endlich komplett ausgerüstet begann ich das Training. Die ersten Schritte fühlten sich an, als ob ich noch nie gelaufen wäre. Der Puls war auch sofort auf 145, Tendenz steigend. :) Nach den ersten Metern und einem leicht unangenehmen Gefühl im Schienbein lief es sicher aber sehr sauber. Ich bin die ganze Strecke über mit einem sehr positiven Gefühl gelaufen aber entschied mich das heutige Training so kurz wie möglich zu halten.

Im Grunde wollte ich einfach nur mit einem positiven Gefühl aus dem Training rausgehen. Endlich mal wieder schmerzfrei ein Training beenden und schauen, wie sich die Beine in den nächsten Tagen so anfühlen werden.

Kurz und knapp. Heute war ein Tag, der mich wieder für das Lauftraining motiviert hat. Allerdings werden die Abstände zwischen Laufeinheiten noch etwas größer gewählt. Sicher so einmal pro Woche und danach mehrere kurze.

Ach ja, der Durchschnittspace macht mich auch ganz glücklich. :)

Nachtrag:
Kann mir bitte jemand erklären, warum Garmin Connect auf meinen Seiten immer die US-Einheiten anzeigt, obwohl ich dort alles metrisch ablesen kann? Ich werde wahnsinnig!

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Jul 13, 2010

Saucony Pro Grid Guide 3 – Mein neuer Trainingsschuh

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Auch ich kann mich endlich eines zweiten Paar Laufschuhe erfreuen. Eigentlich ja drei, denn von dem Woolf Crosstrainer habe ich ja immerhin gleich zwei dank einer optischen Beschädigung. Jetzt geht es aber nicht um die Crosstrainer, sondern den Saucony ProGrid Guide 3:

Saucony ProGrid Guide 3

Wo fang ich an?…mit der Optik. Schon lange habe ich auf die bunten Laufschuhe im Laden und beim Laufen gelinst, da meine Crosstrainer doch schon seeeehr langweilig aussehen. Dabei ist mir mein visuelles Auftreten beim Training eigentlich relativ egal. Da sitze ich auch mit einem blau-gelben Trikot auf einem roten Rennrad. :)

Das leuchtende Blau meines neuen Schuhs gefällt mir aber sehr gut. Der könnte ja schon glatt als Alltagsschuh durchgehen.

Viel wichtiger ist aber die Funktion des Schuhs
Schon als der Torsten von Saucony bei uns war und die 2010er Kollektion vorgestellte, hat es mir dieser Schuh angetan und auf die Frage nach einem passenden Laufschuh für mich empfahl er mir auch genau diesen Schuh und als ob der Zufall nichts anderes im Sinn hatte, war die richtige Schuhgröße auch zum antesten am Start. Klar, habe ja auch nunmal eine Standardschuhgröße 42.

Mein erster Gedanke war:
“Der kippt schon sehr interessant ab.” Ich meine natürlich nach vorn. Zudem saß mein Fuß optimal in diesem Schuh und ich brauchte nicht lang, bis mir klar wurde, dass ich diesen Schuh haben möchte. “In der nächsten Lieferung ist ein Schuh für mich dabei!” war meine klare Ansage. :) Und da ist er nun.

Heute und bei dem erfolgreichen Trainingslauf davor (welchen ich offensichtlich nicht gebloggt habe) konnte ich den Guide 3 endlich antesten und es war eine Wonne mit dem Schuh zu laufen. Sicherlich schwingt da noch die Freude und Faszination am neuen mit aber warum sollte ich mich dessen erwehren? Stattdessen wird sich einfach gefreut.
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass ich mit dem Guide 3 schneller war aber das schiebe ich mal seelenruhig auf den Placeboeffekt, denn auch dieser Laufschuh ist kein Leichgewicht aber dafür gut gedämpft.

Ein weiter Grund, warum der Schuh auch zu mir passen soll ist wohl das gebremste Abrollverhalten durch die spezielle Pronationsstütze. Diese verhindert wohl eine zu starke Innenrotation und schont damit die Gelenke. Das sind allerdings Dinge, die ich nicht aktiv beobachten konnte und welche sich erst in der Langzeiterfahrung wiederspiegeln werden. In dieser wird dann auch klar ersichtlich, ob mein Abbruch mit diesem Schuh zusammenhängt oder ob es an mir lag.

Und zum Abschluss gibt es wenigstens die Daten von dem nicht gebloggten Lauf:

Jul 1, 2010

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – der heutige Trainingslauf

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Getreu dem Motto “Weniger ist mehr” konnte ich heute eine kurze Laufeinheit – nicht ganz schmerzfrei – aber doch recht gut überstehend vollbringen. Die Freude war groß, dass ich diesmal durchlaufen konnte und nicht, wie beim letzten mal, frühzeitig abbrechen musste.
Etwa eine halbe Stunde, viel mehr sollte es nicht werden. Doch auch wenn es heute mal gut geklappt hat, werde ich erstmal versuchen nicht mehr als einmal pro Woche eine Laufeinheit einzuschieben.


Ich hoffe, dass ich bis September noch so fit werde, dass ich einen Halbmarathon mitlaufen kann. Dazu werde ich allerdings noch einiges an Gewicht verlieren und die Beine endlich mal so richtig an das Laufen gewöhnen müssen. ;)

Aber eigentlich sollte es ja heute aufs Rennrad gehen. Doch dann saß ich doch neun, statt der heute angepeilten nur sechs Stunden auf Arbeit und so löste sich dieser Plan in Rauch auf.

Die letzten Tage blieben aber auch nicht ganz ohne Taten. Seit meinem letzten Blogeintrag gab es zwei unerwähnte Kraftrainings. Diese befassen sich vor allem mit dem Aufbau und der Stärkung des Oberkörpers aber ich konzentriere mich dabei auch auf Übungen speziell für die Unterschenkel- und Schienbeinmuskulatur, sowie die inneren Oberschenkel, um meinen Kniescheiben zu helfen, in der richtigen Bahn zu gleiten. :)

Ganz nebenbei
Es ist sicherlich bereits aufgefallen, dass ich Blogtheme wieder zurück gestellt habe…erstmal. ;) Da war plötzlich die Erkenntnis, dass meine Leser keine Versuchskaninchen sein sollen. Die Idee war deutlich halbgar und außerdem schlecht lesbar…mein Eindruck. ;)

Filed under Kraft, Laufen, Training
Jun 30, 2010

Schmerzen im Schienbein

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Tja, heute hatte ich mir ganz fest vorgenommen zu laufen, allerdings hat mir die Muskulatur am linken Schienbein einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Vor dem Lauf wurde erstmal lackiert
Als ich von der Arbeit nach Hause kam, wollte ich zuerst endlich mal meine Fahrradgabel für den nächsten Aufbau lackieren. Das hängt mir schon lange im Nacken – so etwa ein halbes Jahr. Also rüstete ich mich, packte den Laptop ein (für Musik) und alle Utensilien, die ich zum Lackieren benötigen würde und machte mich zwei Treppen nach unten auf den – wie soll ich sagen – Hinter-Hinterhof. Das Radio startete (WLan-Empfang war glücklicherweise da) und ich vollbrachte meine Arbeit.
Allerdings steckte heut der Wurm drin, denn der Lack ist an einigen Stellen etwas stumpf geblieben aber für den Einsatz an einem Stadt-Singlespeed reicht es. Spätestens, wenn der Rahmen mal zum professionellen Lackierer geht, was ich niemals hoffe, bekommt auch die Gabel eine Erfrischungskur. :)

Ich überlege gerade, ob ich nicht spontan eine kleine Aufbauserie schreiben solle. Es wird ja eigentlich nichts besonderes aber vielleicht interessiert es ja doch. Hmmm…ich schlaf mal eine Nacht drüber. Doch jetzt erstmal zum Lauf von heute/ gestern…Samstag!

Das Desaster
Zur Vorbereitung auf den Lauf legte ich meine Forerunner zum Satelliten finden ins Fensterbrett und aß eine Banane. Sobald die Uhr fertig war ging es vor die Tür und ich legte los. Schon nach etwas 600m spürte ich den leichten Druck im linken Schienbeinmuskel. Zunächst davon ausgehend, dass sich dieses äußerst unangenehme Gefühl noch verlaufen würde, ging es weiter. Allerdings wurde nichts besser, eher noch schlimmer. Noch einmal etwa 700m später war es dann so schlimm, dass ich sogar kurz stehen bleiben musste.
Die Massage des Schienbeins blieb nicht aus und auch Dehnübungen probierte ich. Beim Abtasten stellte sich heraus, dass sich das linke Schienbein fester anfühlt und vom Allgemeinbefinden her auch dick, was es eigentlich nicht war.
In der Hoffnung, dass es jetzt endlich besser gehen würde, probierte ich nochmals knapp 100m doch dann war endgültig Schluss. Es macht ja schließlich keinen Sinn mit Schmerzen zu trainieren und so musste ich mich dazu entschließen das Training abzubrechen. Das andere Problem wäre ja noch die Gefahr der Schonhaltung und ich kann nun wirklich darauf verzichten, mir durch so etwas alles kaputt zu machen.

Die Diagnose
Nach einiger Recherche im Netz und einigen Foren bin ich zu folgendem Schluss gekommen:

  1. Eine Knochenhautreizung kann zum Glück ausgeschlossen werden, da das Schienbein bzw. der Muskel nur Probleme gemacht haben, wenn ich die Fußspitzen hoch ziehen wollte.
  2. Das führt zum zweiten Punkt. Dieses Sympton ist wohl bezeichnend für eine Überlastung der Schienbeinmuskulatur. Dabei war mein letztes Lauftraining am Montag gewesen. Na ja…jetzt ist es erstmal vorbei und ich tendiere momentan wieder stärker zum Radfahren, verbunden mit dem Problem, dass es in die Wochenplanung passen muss. Da werde ich wohl jetzt wieder an der Wochenplanung basteln müssen. :/

Wenigstens habe ich am Blog gebastelt
Nach all dem, kümmerte ich mich mal um meinen Blog und begann die Bastelei am Design. Es erinnert alles noch an Standarddesigns aber ich habe jetzt endlich den Anfang gesetzt. Das ganze darf sich ruhig unter den Augen der Öffentlichkeit entwickeln und die Öffentlichkeit seid Ihr! Also es darf gemeckert. Vielleicht hör ich ja sogar einmal drauf. ;)

Es grüßt sich endlich zurückmeldend und jetzt zu Bett gehend
Der MischoK

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Jun 20, 2010