
Für den heutigen Tag war eigentlich schon fest ein Lauftraining eingeplant aber es kommt doch immer anders als man denkt. Zwei Tage nacheinander je ein Krafttraining … eigentlich nicht in meinem Sinn aber das Kraftraining gestern war zum Glück nicht sehr intensiv, so dass für heute noch Kraftressourcen mobilisierbar waren.
Ausschlaggebend für das heutige Umdenken war die Zeit, die ich doch länger als geplant im Büro verbrachte. Um es nicht in die Länge zu ziehen…Ich war erst gegen 21:30 Uhr zu Hause. Wirklich hell war es da nicht mehr und so verzichtete ich lieber auf ein Lauftraining in Dunkelheit auf nicht asphaltierten Wegen. Die Gefahr des Umknickens ist mir zu groß und auf gegossene Straßen hatte ich keine Lust.
Um nicht schon wieder völlig auf einen Trainingstag verzichten zu müssen, entschied ich mich doch wenigstens für ein Krafttraining, obwohl es doch eigentlich nicht zu meiner Hauptdisziplin gehört und die Freude darüber eher gering war. Es bleibt mal mehr, mal weniger eine Pflichtübung, heute eher Pflicht.
Heute fand die Zirkeltrainingsmethode wieder ihre Anwendung, jedenfalls wurde das versucht. Ganz blauäugig und laienhaft ist sicher meine Umsetzung dessen zu bezeichnen aber die Kombination vieler verschiedener Übungen macht mir mehr Spaß und motiviert auch deutlich besser. Die Reihenfolge der Übungen sah folgendermaßen aus:
1. Liegestütze
2. Crunches (normal)
3. Unbekannt (nennen wir sie “schlankes Bein“, wie im Videolink (wurde mir vom Fitnesstrainer empfohlen))
4. Back Extensions
5. Seitheben
6. Kniebeugen
7. Klimmzüge
8. seitliche Crunches (für seitliche Rumpfmuskulatur)
9. Frontheben
10. Kurzhantelrudern
11. Rückenübung (ähnlich wie die verlinkte Trainingsanleitung, nur ohne ablegen zwischendurch)
Hintergrund der dritten Übung ist meine Kniegelenksdysplasie. Da meine Kniescheiben zu weit nach außen rutschen tut eine Stärkung der Innenschenkel gut.
Allerdings habe ich heute nur einen Durchgang geschafft. Plötzlich kam extremer Hunger auf und ich konnte gerade noch die Hanteln festhalten. Das nächste mal gibt es vorher was ordentliches, anstatt mit einem Nuss-Nougat-Hörnchen vom Bäcker zu sündigen.