Montag
| 1 | 27.09.2010 | 00:35:00 Std. | ![]() |
|---|
Heute ist der erste Tag des Neuanfangs nach der Erkenntnis, dass meinem Körper unbedingt etwas gutes getan werden muss. Abgesehen von dem Rest Nudeln mit Sahnesoße von unserer Mitarbeiterin Sophie zum Mittag habe ich mich durchaus relativ ordentlich ernährt. Dabei habe ich deutlich darauf geachtet möglichst wenig Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Vergessen wir dabei die Nudeln.
Am Abend war ich etwa eine halbe Stunde auf dem Vierwändefahrrad im Zimmer umher fahren. Gern sollte es wieder eine Stunde werden. Ein leicht ungutes Gefühl von seichtem Schmerz an der rechten Ferse sollten mich jedoch davon abhalten über meine magische Grenze hinaus zu trainieren. Dabei weiß ich überhaupt nicht, woher der plötzliche aber dennoch anhaltende Schmerz kam.
Nach Svens Verletzung an der Archillessehne reagiere ich immer recht empfindlich auf ein unpassendes Gefühl im Bereich der Sehne. Dafür gibt es bei mir bislang keinerlei Begründung und deshalb muss diese Marotte ganz schnell wieder raus aus mir. Nach dem Trainingsende und dem Abstieg vom Gerät war der Schmerz auch ganz schnell wieder vorbei. Ein reines Belastungssyndrom, welches sich in der Woche nicht wiederholen sollte.
Dienstag
Ein trainingfreier Tag. Zum Abend hin vergaß ich die Zeit, während ich mit einem Freund in ein ziemlich langes und intensives Gespräch versank. 18 Uhr sollte ich eigentlich schon zu Hause sein, um frisch eingehüllt in meine Laufsachen eine Runde durch die südliche Innenstadt Halles zu drehen. Zu Hause war ich erst gegen 21 Uhr und für mich war es da einfach schon zu spät, um doch noch eine Laufrunde zu starten. Das ändert sich noch.
Mittwoch – vermutlich nur langsames Tappsen
Aaaaaah… Heute war toll. Ich habe mich äußerst proaktiv für eine Gewichtsreduktion ernährt und dazu noch eine Laufrunde durch die südliche Innenstadt absolviert. Ich war unheimlich langsam und trotzdem störte es mich nicht, dass ich eine gefühlte halbe Stunde brauchte um Fußgänger zu überholen. Von Radfahrern wollen wir überhaupt gar nicht erst sprechen. All die sportliche Leisungsfähigkeit von früher ist wie weggeblasen. Nichts mehr da! Aber:
Das Gefühl endlich wieder zu laufen, HALT, schmerzfrei zu laufen war so unglaublich belebend. Ich sitze hier, schreibe und strahlte über das gesamte Gesicht. Das habe ich wohl seit über einem Jahr nicht mehr so erlebt. Ihr könnt es nicht glauben!
Die lahme Sportente wird wieder zum Läuferschwan!
Um aber dennoch nicht Gefahr zu laufen, das Schienbein wieder zu überlasten, gibt es momentan nur eine Laufeinheit pro Woche. Bleibe ich die nächsten Wochen schmerzfrei in dieser Disziplin, gibt es 2 Laufeinheiten pro Wochenzyklus. Danach natürlich 3… ach Ihr könnt es Euch denken!
Hoffentlich schaffe ich es dabei diszipliniert zu bleiben.
| 1 | 29.09.2010 | 00:30:35 Std. | 147 / 161 bpm | 8.2 / 12.6 km/h |
|---|
Das hätte ich ja jetzt schon beinahe vergessen. Die Laufrunde war der Anschluss ein etwas halbstündiges Krafttraining, zu dem es aber nichts weiter zu sagen gibt. Völlig unspektakulär.
Donnerstag
war trainingsfrei.
| 1 | 29.09.2010 | 00:30:00 Std. | ![]() |
|---|
Freitag – unvollständiges Intervallieren
| 1 | 01.10.2010 | 00:20:03 Std. | 121 / 182 bpm | ![]() |
|---|
Jetzt ist es knapp halb 12 Uhr nachts und meine Beinen geht jetzt wieder ganz gut. Das Training empfand ich heute, obwohl ich nur sehr kurz durchgehalten habe als sehr anstrengend. Als Intervalltraining angelegt, wollte ich mich innerhalb kurzer Zeit verausgaben aber so kurz sollte es auch nicht werden.
Nach 10 Minuten zwischendurch mal hochfrequentiertem warm fahren (ich kann es einfach nicht lassen!) ging es mit der eigentlichen Belastung los:
Die erste Intervallspitze habe ich noch locker weggesteckt. Der Puls erreichte eine Spitze von 170 Schlägen, der Widerstand auf Maximum gedreht – man beachte allerdings, dass der Widerstand defekt ist und nicht mit voller Kraft blockieren kann. So habe ich die erste Spitze im Sitzen und mit durchgehend hoher Trittfrequenz geschafft. YEAH!
Nummer 2 habe ich im Sitzen auch sehr gut durchgehalten. Die 3. Spitze forderte mir allerdings schon einiges ab. Irgendwann musste ich aus dem Sattel raus und habe die 2. Hälfte der 30 Sekunden im Wiegetritt verbracht. Die Ruhephase danach empfand ich als wahres Vergnügen.
Bei der Belastung danach war mir allerdings schon klar, dass nicht mehr viel geht. Ich spürte, wie das Laktat begann zu blühen und meine Beine schon nach dieser kurzen Zeit schwer werden ließen.
Den letzten Berg konnte ich schon kaum noch drücken. Die Beine waren schon lange aus Holz. Die volle Belastung ging einfach nicht mehr. TOT!
Nach dem kurzen Auskullern musste ich ein paar Minuten entspannen. Erst habe ich auf dem Boden gelegen, dann auf der Couch gesessen und ein paar Tabletten Aminosäuren eingeworfen, ein paar riesen Dinger!
Samstag
gab es gleich 2 Einheiten. Die erste umfasste wieder das Pedallieren auf dem Innenraumrad. Die ersten 10 Minuten habe ich mich locker und leicht eingefahren und danach wurde von mir die Trainingsintensität auf GA1 Niveau gesteigert. Läppische 20 Minuten Grundlagenausdauer sind auch nicht das Wahre aber der darauf folgende Wechsel zwischen den Intensitäten sollte dennoch einen sinnvollen Trainingseffekt gehabt haben.
| 1 | 02.10.2010 | 00:46:17 Std. | 121 / 188 bpm | ![]() |
|---|
Diese Trainingseinheit hat mir aber nicht gereicht und so habe ich noch spät am Abend ein Krafttraining eingelegt. Es war weniger die Lust am Sport, als das Interesse an Abwechslung. Ich habe heute den ganzen den Tag vor dem Computer gesessen, gearbeitet und bin dabei sozial verkrüppelt. Puh, nie wieder! Egal wie viel Stress es arbeitstechnisch gibt, wird sich in Zukunft eine halbe Stunde Zeit genommen, das Laptop weg gelegt und etwas frische Luft geschnappt.
Jedenfalls: Diese Krafteinheit vorhin war dennoch ein Wohlgefühl und hat meine heute einseitig belasteten Muskeln nochmal etwas aufleben lassen, bevor es gleich ins Bett gehen wird…wahrscheinlich.
| 1 | 01.10.2010 | 00:20:03 Std. | 121 / 182 bpm | ![]() |
|---|
Sonntag
war zum Abschluss der Woche trainingsfrei.
Kleine Nachbemerkung
Eigentlich wollte ich noch ein paar Fotos einpflegen aber habe es nicht geschafft. Meine Uhr zeigt mir gerade 2 Uhr nachts an und ich will nicht schon wieder ewig warten bis ich einen Beitrag in die weiten der Blogwelt hinaus sende. Man sieht es mir hoffentlich nach.
Nachtrag Nr. 2
Irgendwie macht mich die Einbindung über das Trainingstagebuch auch nicht zufrieden. Schön ist anders.








