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Archives for Ernährung/ Gewicht

Kalenderwoche 38

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Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll. Die Scham ist einfach zu groß: Letzte Woche…Training…nichts…nada…

Das schlechte Gewissen plagt mich, die Waage schlägt noch einmal direkt ins Gesicht. 71,9kg! Nichts hat sicher verändert, eher noch verschlimmert. Keine Zeit? Eher ein großes Stück Unmotiviertheit war für diese Sportpause verantwortlich. Montag und Dienstag hätte ich gern noch trainiert, doch musste ein Projekt zu Ende gebracht werden, welches in der Abschlussphase etwas mehr Zeit erforderte.

Zusätzlich gab es andere Aufgaben, die mich dazu brachten in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch lediglich 3 Stunden zu schlafen. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass an diesem Tag der Motivationsgrad für sportliche Belastungen – so schön sie auch sind – eher gering ausgefallen ist.

Die nächste Nachtruhe dauerte immerhin 3,5 Stunden. Donnerstag war ich also auch platt und ans Trainieren war überhaupt nicht zu denken.

ABER

Ganz so (körperlich) faul war ich an dem Tag dann doch nicht. Gegen Mittag wurde ich angerufen mit der Bitte beim Umzug am gleichen Abend zu helfen. So hilfsbereit wie ich nun einmal bin ;) sagte ich selbstverständlich zu (ich war ja schon seit einer Woche darauf vorbereitet).

Erwähnte ich schon, dass es kein normaler Umzug war? Entsprechende Firma (!) wollte viele Kisten voll mit Ware von A nach B (wie bei einem Umzug üblich) bringen. 4 Stunden voller Körpereinsatz waren die Folge…B war übrigens im ersten Stockwerk und der äußere Lastenaufzug war noch nicht installiert… Muss ich mehr erzählen? Ich hoffe Ihr lasst mir das als Trainingseinheit durchgehen. Das wäre immerhin eine 4-stündige. :)

Freitag habe ich dann erst mal soweit ausgeschlafen, wie es der Tagesplan gestattete. Das war auch bitter nötig. Danach ging es direkt ans Tagewerk welches sich natürlich dementsprechend nach hinten raus zog. Samstag hatte ich sowieso keine Lust und Sonntag erst recht nicht. Der Umzug saß übrigens noch bis Samstag in den Knochen.

Der Sportsgeist muss sich wieder voll entfalten

Die 71,9kg nagen ganz schön an mir, sehne mich zu einer sportlich leistungsfähigen Form zurück. Dabei bin ich zu sehr daran versucht, mich an alte Zeiten zurück zu erinnern, obwohl ich doch lieber eher an die sportliche Zukunft denken sollte. Vor nicht einmal 3 Jahre war ich dermaßen aktiv. Radkurieren und zusätzliche lange Radeinheiten, dann plötzlich nichts mehr. Das war der große Bruch, der Turn, das Ende vom Sport. Die alte Form ist nicht das Ziel, eine neue muss her, denn das Ziel ist ein anderes.

Es klingt gerade so, als ob dies mein erster Blogbeitrag hier ist. Ich wiederhole mich wohl eher und entschuldige mich bei meinen Lesern dafür. Es musste einfach nochmal raus. Jetzt wird aber nicht mehr gejammert, jetzt wird geklotzt. Jammern tun nur die Schwachen, alle anderen ändern was an Ihrer Situation!

Tschaka!

Für den Fettverlust habe ich mir mal ein kleines Hilfsmittelchen dazu geholt. Eine Dose mit 100 Kapseln. Der Thermoburner kurbelt den Stoffumsatz des Körpers über den Tag (und die Nacht) durch eine Erhöhung der Körpertemperatur an. Zitat Sven: “Das ist wie Fieber.” ;) Nein, so schlimm ist es nicht. Ich habe das Gefühl das mir wärmer ist aber ich bin wohl noch weit vom Fieber entfernt.

Jetzt wird fürs erste beobachtet, ob es einen spürbaren Einfluss hinsichtlich der Gewichtsentwicklung hat. Zumindest habe ich seit der Einnahme ordentlich Hunger, wenn ich morgens aufstehe.

Sep 27, 2010

Jeder Schritt macht fit

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Ein langer Arbeitstag war das heute, wirklich lang. Nicht von den Stunden aber vom Gefühl her. Wenn man schon nicht in die Versuchung geraten möchte etwas in der Stadt zu essen, sollte man wenigstens genügend Verpflegung einpacken.
Zwei belegte Scheiben Brot zum Frühstück um 8 Uhr und über den Tag verteilt zwei Bananen reichen einfach nicht für den Tagesbedarf. Dabei wurde ich zur Mittagszeit auf Arbeit gefragt, ob ich auch was Essen gehen möchte. Ich lehnte dankend ab in der Annahme, dass ich heute nur sieben statt neun Stunden arbeite aber es kam mal wieder anders.

Nach den zwei Bananen zum Mittag und Nachmittag gab es die nächste feste Nahrungsaufnahme erst gegen 18:45 Uhr. Kurz nach sechs war ich nämlich erst zu Hause und begann sofort mit dem Nudeln kochen. Natürlich kommt der Mensch immer erst an zweiter Stelle, denn die Katzen meldeten sich erst mal laut zu Wort, wo denn die Katzenleckereien zur Begrüßung bleiben. :)

Nach den Nudeln kam ganz fix ein Schwung Müdigkeit. Nudeln…hochglykämisch…Mist! Eine optimale vorbereitende Ernährung für ein Lauftraining sieht anders aus aber die Ernährung war heute sowieso den ganzen Tag für den Eimer…

Hab also eine Weile gewartet und mich doch dazu durch gerungen eine kleine Laufrunde anzugehen. Kurz war sie. Hmmm… Kann ich nichts anderes zu sagen aber ich habe das Tempo für meine Verhältnisse von Anfang an recht hoch gewählt. Viel mehr als eine halbe Stunde hätte ich heute nicht Laufen können – merkte ich kurz zuvor, obwohl ich am Nachmittag noch was anderes dachte – und ich nahm an, dass es auch so lange werde würde aber ich habe mich wohl total mit der Runde verschätzt und so war ich nach schon etwa 18 Minuten wieder zu Hause. Der Puls gefühlt immer am Anschlag – ich weiß, so hoch war er nun auch wieder nicht.

Am Ende schaute ich etwas enttäuscht auf den Forerunner, als mir die Zeit ins Auge stach. Das war nicht mein heutiges Ziel. 45 Minuten hätten es eigentlich schon werden sollen – dachte ich mir noch am Nachmittag – aber die hätte ich nicht geschafft. Auf alle Fälle nicht so, dass ich was von dem Training gehabt hätte. So nehme ich es, wie es ist und freue mich letztlich doch über jeden gelaufenen Meter, denn jeder Schritt macht Fit! ;)

Aug 11, 2010

Ein “schneller” Lauf

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Heute hatte ich mir aus Zeitgründen einen kurzen schnellen Lauf vorgenommen. Dummerweise habe ich letzte Nacht bis halb fünf Uhr morgens gearbeitet und dementsprechend nur etwa vier Stunden geschlafen. Gar nicht gut! Nach dem heutigen Arbeitstag bin ich erstmal nach Hause, hab noch kurz überlegt, ob ich los will und mich doch noch überwunden. Das kurze Liegen auf der Couch hat es schon sehr schwer gemacht.

Ich bin die gleiche Runde gelaufen, wie beim letzten mal…nur schneller. :) Obwohl es zwischenzeitlich sehr anstrengend war hat es mir eine riesen Freude bereitet, zu Hause anzukommen ohne eingebrochen zu sein. Außerdem war das Wetter heute einfach schön und beim Blick in die Bäume oder auf das Wasser war die Anstrengung wieder halb vergessen.

Die Auswertung macht mich auch glücklich, da ich das erste mal über diesen Zeitraum ein Durchschnittstempo von unter 6min/km erreicht habe. OK, die Pulswerte gingen hoch aber ein paar kürzere intensive Trainingseinheiten haben ja auch ihre Daseinsberechtigung.
Leider konnte ich heute noch keine Fotos dazu liefern, da meine kompakte Kamera an Energiemangel leidet, das Ladegerät kaputt ist (vielleicht liest die Zerstörerin ja mit ;) ) und ich vergessen hatte Batterien zu kaufen. Das ist doch grandios! Ich liefer gleich drei Ausreden mit. ;)
Die Runde bin ich aber garantiert nicht zum letzten mal gelaufen und werde beim nächsten mal Fotos mitliefern.

Gleich nach dem Training gab es ein paar schnelle Kohlenhydrate. Dazu habe ich das erste mal das Pulver von Power Shotz probiert.
Ich sage nur Iiiiiiiih. Ich werde das kein zweites mal trinken können. Das schmeckt furchtar! Da werde ich bei meinem anderen Pulver bleiben: Carbo Energy.

Gleich danach gab es wieder meinen schmackhaften Eiweißshake und nun esse ich genüsslich meinen Magerquark. Später geht es dann zu meinem geliebten Wesen und ich hoffe, dass es da noch etwas leckeres zu Essen gibt. Da bin ich aber zuversichtlich. :)

Apr 16, 2010

Der MischoK fährt! :)

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Gestern Abend habe ich mein Rennrad fertig bekommen. :) Ich werde das gute Stück aber an anderer Stelle nochmal vorstellen. Schließlich habe ich da ja wieder mal selbst eine Menge Arbeit reingesteckt, doch jetzt geht es ja um meine erste Radausfahrt in diesem Jahr. :D

Spontaner Entschluss

Was heißt spontan, schließlich habe ich mir gestern schon gesagt, dass ich heute fahren will, wenn das Wetter gut wird und ich die Zeit dafür habe bzw. sie mir nehme. ;) Jedenfalls habe ich mich 16 Uhr aus dem Büro gestohlen, um noch eine schöne Runde zu drehen. Bin also fix nach Hause und habe noch schnell eine Scheibe Brot gegessen, mit der Hoffnung durchzogen, dass das reichen würde. Und LOS!

Der Anfang

Der Start begann mit einem leichten Ziehen im linken Knie. Darüber habe ich mir allerdings kaum Gedanken gemacht, da ich ja immerhin seit Oktober nicht mehr auf meinem Rennrad gesessen habe. An die Sitzposition war sich also erst einmal zu gewöhnen. Nach sechs bis sieben Kilometern war das aber vorbei und ich konnte problemlos fahren.

Bis Kilometer 15!

Denn da klingelte mein Handy, das ich eigentlich nur für den Notfall dabei habe – mich also abholen lassen müsste (Im Training gehe ich eigentlich nur bei auserwählten Personen ans Telefon). :) Jedenfalls schaute ich kurz drauf und sah…aha geschäftlich. Na wenn ich Geld verdienen kann, gehe ich immer gern ans Telefon. Da lohnt sich auch eine Pause von fünf Minuten. :) Gespräch geführt, Telefon eingepackt und mit einem guten Gefühl weitergefahren.

Ich fahre also fürs erste meine Standardrunde weiter, quäle mich den Berg bei Zickeritz rauf und oben angekommen merke ich, wie die Kräfte schwinden! NEIN! Hungerast! Verdammt! Ich habe gerade mal etwa 35km gefahren und noch etwa die gleiche Strecke vor mir, wenn ich den nächstbesten Weg nach Hause angehe. Mit geschwächten Beinen und dem Hungergefühl in der Bauchgegend ging natürlich nicht mehr viel. Nach der noch relativ langsamen, da vorsichtigen Abfahrt Richtung Pfeiffhausen brach die Geschwindigkeit ein.

Die gedankenversunkene Rückfahrt

Die zweite Hälfte der Ausfahrt machte ich mehr selbst schwer, indem ich mir ausmalte, was ich denn so leckeres Essen könnten. Trotz später Uhrzeit, sollten es auf jeden Fall noch ein paar Nudeln werden um die Glykogenspeicher wieder zu füllen und die Regeneration voran zu treiben. Gleich beim Heimkommen erstmal einen Kohlenhydratedrink und danach einen Eiweißshake…MIST…ich habe keine Milch mehr! Naja, gibt es das Zeug heute mal mit Wasser. Das ist nicht ganz so lecker aber erfüllt seinen Zweck.

Schlagartig wurde mir bewusst, warum ich plötzlich schlapp machte. Na klar! Die falsche Ernährung! Heute war es nicht ganz so klar, dass ich eine Ausfahrt mache und damit habe ich meinem Körper davor auch nicht genügend Energie zugeführt. Es gab nur etwas Brot zum Frühstück und 400g Magerquark über den Tag. An trainingsfreien Tagen reicht mir das in der Regel aber nicht heute.

Gelernt habe ich also, dass ich in Zukunft etwas weiser vorausplanen sollte. :)

Das letzte Viertel

Bei der Durchfahrt durch Salzmünde bekam ich noch einen Zuruf einer genervten Autorfahrerin: “Fahrt doch mal auf dem Radweg!” Den hab ich nicht weiter beachtet, denn es ist allseits bekannt, dass eigentlich jeder Rennradler in Richtung Saaletal über diese Strecke seine Runde beginnt. Zu diesem Zeitpunkt waren aber auch echt viele Radfahrer unterwegs…waren wohl zuviel für sie. :)

Angekommen

Zu Hause habe ich mir sofort Kohlenhydrate und Eiweiß einverleibt und habe mir – nachdem mich meine Katzen endlich gelassen haben – eine schöne heiße Dusche gegönnt, während das Nudelwasser sich so langsam erhitzte. Lecker waren die aber leider nicht wirklich. Das aus Faulheit gekaufte Pesto Verde schmeckte mir einfach zu bitter aber wie der mit Wasser verdünnte Eiweißshake, haben sie ihren Zweck erfüllt.

Thats it! Ich freu mich schon auf die nächste Radausfahrt. :)

Apr 7, 2010

Der nicht vorhandene Ernährungsplan

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Da es schon angefragt wurde, stelle ich mal meinen Ernährungsstil vor. Von Plan möchte ich nicht reden, da meine Mahlzeiten nicht vorgeplant werden. Ich setze mir höchstens grundlegende Orientierungen bzgl. Ernährung, da ich mir selbst ein gelegentliches “Cheapmeal” oder den leckeren Kuchen meiner guten Mutter nicht entgehen lassen will.

Aktuelle Ernährung
Momentan gibt es bei mir in der Regel zum Frühstück Brötchen oder Rührei mit leckeren Schafskäse, dann über den Tag verteilt eine Menge Obst, hin und wieder Magerquark und abends einen Salat. Wenn mir das nicht reicht gibt es auch eine warme Mahlzeit.
Am Ende des Tages trinke ich ich dann noch meine 20g Eiweisshakes mit einer Banane drin. Macht garantiert satt!

Mein “Ernährungsplan” sieht also recht wenig Kohlenhydrate vor und konzentriert sich eher auf Früchte und Eiweiß. Wenn ich aber mal einen richtigen Heißhunger habe störe ich mich nicht daran auch mal einen großen Teller Nudeln oder Reis zu essen.

Zu meiner körperlichen Konstitution:
Größe: 174cm
Gewicht: 71,1kg

Damit bin ich diesen Winter dicker als jede andere kalte Jahreszeit zuvor. Denn mein Kampfgewicht im Sommer liegt in der Regel bei etwa 64kg. Da bin ich aber auch immer nur Rad gefahren. Neue Belastung, neues Glück. Mal sehen was kommt.

Feb 3, 2010