
Auch ich kann mich endlich eines zweiten Paar Laufschuhe erfreuen. Eigentlich ja drei, denn von dem Woolf Crosstrainer habe ich ja immerhin gleich zwei dank einer optischen Beschädigung. Jetzt geht es aber nicht um die Crosstrainer, sondern den Saucony ProGrid Guide 3:

Wo fang ich an?…mit der Optik. Schon lange habe ich auf die bunten Laufschuhe im Laden und beim Laufen gelinst, da meine Crosstrainer doch schon seeeehr langweilig aussehen. Dabei ist mir mein visuelles Auftreten beim Training eigentlich relativ egal. Da sitze ich auch mit einem blau-gelben Trikot auf einem roten Rennrad.
Das leuchtende Blau meines neuen Schuhs gefällt mir aber sehr gut. Der könnte ja schon glatt als Alltagsschuh durchgehen.
Viel wichtiger ist aber die Funktion des Schuhs
Schon als der Torsten von Saucony bei uns war und die 2010er Kollektion vorgestellte, hat es mir dieser Schuh angetan und auf die Frage nach einem passenden Laufschuh für mich empfahl er mir auch genau diesen Schuh und als ob der Zufall nichts anderes im Sinn hatte, war die richtige Schuhgröße auch zum antesten am Start. Klar, habe ja auch nunmal eine Standardschuhgröße 42.
Mein erster Gedanke war:
“Der kippt schon sehr interessant ab.” Ich meine natürlich nach vorn. Zudem saß mein Fuß optimal in diesem Schuh und ich brauchte nicht lang, bis mir klar wurde, dass ich diesen Schuh haben möchte. “In der nächsten Lieferung ist ein Schuh für mich dabei!” war meine klare Ansage.
Und da ist er nun.
Heute und bei dem erfolgreichen Trainingslauf davor (welchen ich offensichtlich nicht gebloggt habe) konnte ich den Guide 3 endlich antesten und es war eine Wonne mit dem Schuh zu laufen. Sicherlich schwingt da noch die Freude und Faszination am neuen mit aber warum sollte ich mich dessen erwehren? Stattdessen wird sich einfach gefreut.
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass ich mit dem Guide 3 schneller war aber das schiebe ich mal seelenruhig auf den Placeboeffekt, denn auch dieser Laufschuh ist kein Leichgewicht aber dafür gut gedämpft.
Ein weiter Grund, warum der Schuh auch zu mir passen soll ist wohl das gebremste Abrollverhalten durch die spezielle Pronationsstütze. Diese verhindert wohl eine zu starke Innenrotation und schont damit die Gelenke. Das sind allerdings Dinge, die ich nicht aktiv beobachten konnte und welche sich erst in der Langzeiterfahrung wiederspiegeln werden. In dieser wird dann auch klar ersichtlich, ob mein Abbruch mit diesem Schuh zusammenhängt oder ob es an mir lag.
Und zum Abschluss gibt es wenigstens die Daten von dem nicht gebloggten Lauf: