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Mein Instyle Aerobike V800 Innenraumfahrrad

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300km sind wir gefahren, um es abzuholen. 150km hin nach Bückeburg und 150km wieder zurück. Zum Glück hatte sich meine Freundin dazu bereit erklärt mich zu begleiten. Ich fahr zwar gern Auto aber alleine sind 300km am Stück schon sehr anstrengend.

So kauft man gern ein

Dafür hatte ich aber auch einen richtig netten Verkäufer. Der gute Mann hatte noch verschiedene Innenraumfahrräder stehen und bot mir an, dass ich mir sogar eins aussuchen konnte. Dazu ist anzumerken, dass es ein Ebay-Deal war. Ich blieb aber bei dem Kauf.

Auf meine Frage, wo man in der Nähe von Bückeburg abends 22 Uhr einen guten Kaffee trinken kann, wusste er zunächst auch keine Antwort ABER da erwähnte er seinen grandiosen Kaffeevollautomat, welcher einen absolut köstlichen Kaffee machen soll und den wir doch unbedingt probieren sollten. Ich zögerte für eine tausendstel Sekunde und es schoss ein “Sehr gerne!” aus mir heraus. :)

Er brachte uns 2 Tassen Kaffee, Milch und Zucker raus (großer Hof) und entschuldigte sich mit einem “Schönen Abend noch.” davon, weil er noch arbeiten musste. Er bat uns alles in ein Regal zu stellen, sobald wir ausgetrunken hatten und so genossen wir unseren Kaffee nachts zu zweit in Bückeburg.

Was kann man alles über ein Innenraumfahrrad berichten? Hmmm…Ich weiß!

Es ist orange!

Soviel zur wichtigsten Eigenschaft. ;) Nach Instyle Aerobikes ist die Schwungscheibe 21kg schwer. Das war mir schon sehr wichtig. Nur keine 12kg leichte Scheibe da vorn drin. Ich will Schwung!

Der Antrieb

erfolgt über eine Kette, was das ganze Gerät zwar nicht besonders leise macht – da kann man sicher noch was machen – aber ein durchrutschen, wie es beim Riemenantrieb vorkommen kann, ist mit Sicherheit keine Gefahr.
Der Antrieb ist starr, also ist immer schön mit pedalieren angesagt aber das bin ich ja schon von meiner unschuldigen Französin gewöhnt. Es macht zudem Spaß und ermöglicht hohe Trittfrequenzen.

Die Bremse

ist defekt. Wie heißt es doch so schön? Wer bremst, verliert! Na ja, ich bewege mich trotzdem keinen Meter… Auf den Bildern sieht man ja, dass eine der Umlenkrollen gebrochen ist und somit nur noch halbe Bremskraft bzw. Widerstandskraft erreicht wird. Einen richtig schweren Berg kann man damit nicht fahren aber das ging bislang auch immer so. Das Bild sagt da aber alles:

Ach ja. Warum ich Innenraumfahrrad schreibe? Ich mag das Wort Indoorcycle oder Indoorbicycle nicht. Der Klang ist furchtbar. Innenraumfahrrrad klingt für mich einfach schon viel besser und Sp*nn*ng darf man nicht schreiben…ist ja geschützt… :/

Filed under Equipment, Sportgut
Aug 18, 2010

Datenerfassung mit trainingstagebuch.org

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Logo trainingstagebuch.org

Logo trainingstagebuch.org

Bei dem Umstieg von WinXP auf Mac musste ich schmerzlich in Kauf nehmen, dass es kein Sporttracks für den Apfel gibt. Es musste also ganz schnell einen Alternative gefunden werden und nach einiger Recherche und so mancher Frage in Foren, bin ich auch fündig geworden.

trainingstagebuch.org hat meiner Aufmerksamkeit erregt. Ich finde dort alle für mich relevanten Funktionen wieder. Man kann recht einfach Trainings auswerten und Übersichten, gefiltert nach Sportarten, Zeiträumen, Trainingsbereichen und/oder Equipment, erstellen. GPS-Tracks und alle gewohnten Kurven und Werte werden selbstverständlich ebenfalls mit hochgeladen. Trainingspläne können erstellt werden, Tageswerte festgehalten etc.

Mich stört allerdings, dass es keine Möglichkeit gibt den Verschleiß einzelner Komponenten bspw. am Rad festzuhalten. Natürlich kann man jedem Training die entsprechende Ausrüstung zuordnen, allerdings lässt sich nur die Nutzung des gesamten Gerätes festhalten. Für Einzelteile gibt es leider keine Subkategorien. Auch nicht so schlimm, hab ich ja früher auch nicht gebraucht. ;)

Die Daten können ganz leicht vom Forerunner über das Firefox-Plugin importiert werden. Es funktioniert ähnlich gut wie bei garmin.connect, sind lediglich ein bis zwei Klicks mehr.
Für die Präsentation der Trainings wird natürlich weiterhin Garmins schöne Lösung herhalten. ;)

Ach ja. Ich gehöre auch zu denjenigen, die lieber die ganzen Daten noch zusätzlich auf der Festplatte sichern. Über eine Exportfunktion kann man seine gesamten Trainingsdaten als CSV oder XML exportieren. Getestet habe ich das aber bislang nicht.

Das Projekt befindet sich momentan in der vierten Betaversion, ist dabei (noch) kostenlos und tritt als Partner von Netzathleten auf. Die Funktionen wie 1-2-Sports (ich mag die Buttons für die Sidebar…hach) bietet es sicher nicht aber das soll es wohl auch nicht. Ich habe den Eindruck, dass dort der Communitycharakter noch nicht so ausgeprägt ist, wie bei 1-2-Sports. Durch die Möglichkeit der Wettkämpfe bei letzterem kommt dabei mehr Spiel und Spaß in die Sache und man lernt dadurch sicher auch neue Leute kennen. Da ich mich bei beiden aber noch nicht mit den Communities beschäftigt habe, halte ich hierzu mal lieber die Klappe. ;)

Für mich wird trainingstagebuch.org ein hilfreiches Werkzeug zur Datenerfassung und -auswertung bleiben. Weiter nichts. Ach ja, wenn ich das richtig erkannt habe, wird eng mit gpsies.com zusammen gearbeitet und man kann dort GPS-Routen finden, die dort hochgeladen wurden.

Kurzes Fazit

Nach zwei bis drei Wochen Nutzung würde ich das Tool weiterempfehlen. Mich interessieren im Moment nur die Daten zu HF, Dauer, Strecke usw. Die grundlegenden Trainingsdaten eben. Wer entsprechende Trainingsmesser besitzt kann natürlich auch wattbezogene Leistungsdaten, sowie VO2 und entsprechende Daten importieren und auswerten.

Nutzt es noch jemand? Gibt es andere/ gegenläufige Meinungen? Bin ich zu euphorisch, weil es zudem kostenlos ist? Bislang war kaum was dazu im Netz zu finden: Liegt es vielleicht an der Beta-Version?
Mich findet man dort natürlich als MischoK. ;)

Nachtrag:
Gerade habe ich bemerkt, dass Gerd ebenfalls einen Beitrag zu trainingstagebuch.org gebloggt hat. Bei ihm geht es um die Kombination von Google Earth und trainingstagebuch.org. Eine sehr schöne Sache.

Jul 12, 2010

Langzeiterfahrung mit den Nortwave Skeleton Fahrradsocken

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Nortwave Skeleton Socks

Nortwave Skeleton Socks


Quelle des Bildes: www.northwave.com

Dieses Socken waren meine ersten richtigen Radsocken. Nach ganzen fünf Radkurierjahren hatte ich sehr lange mit einer solch simplen Anschaffung gewartet und mich sehr oft über eingeschlafene Füße beklagt.
Die Northwavesocken sind nun schon eine ganze Weile im Einsatz und dieses Problem ist damit gegessen. Jedenfalls kommen nie wieder Alltagsocken in meine Radschuhe. ;) Zudem finde ich die Optik der Socken schon sehr geil! Bin zwar kein Freund von Mustern und Motiven auf Kleidung aber in dem Fall darf es auch mal sein.

Filed under Bekleidung, Equipment
Jul 5, 2010

Saucony Pro Grid Guide 3 – Mein neuer Trainingsschuh

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Auch ich kann mich endlich eines zweiten Paar Laufschuhe erfreuen. Eigentlich ja drei, denn von dem Woolf Crosstrainer habe ich ja immerhin gleich zwei dank einer optischen Beschädigung. Jetzt geht es aber nicht um die Crosstrainer, sondern den Saucony ProGrid Guide 3:

Saucony ProGrid Guide 3

Wo fang ich an?…mit der Optik. Schon lange habe ich auf die bunten Laufschuhe im Laden und beim Laufen gelinst, da meine Crosstrainer doch schon seeeehr langweilig aussehen. Dabei ist mir mein visuelles Auftreten beim Training eigentlich relativ egal. Da sitze ich auch mit einem blau-gelben Trikot auf einem roten Rennrad. :)

Das leuchtende Blau meines neuen Schuhs gefällt mir aber sehr gut. Der könnte ja schon glatt als Alltagsschuh durchgehen.

Viel wichtiger ist aber die Funktion des Schuhs
Schon als der Torsten von Saucony bei uns war und die 2010er Kollektion vorgestellte, hat es mir dieser Schuh angetan und auf die Frage nach einem passenden Laufschuh für mich empfahl er mir auch genau diesen Schuh und als ob der Zufall nichts anderes im Sinn hatte, war die richtige Schuhgröße auch zum antesten am Start. Klar, habe ja auch nunmal eine Standardschuhgröße 42.

Mein erster Gedanke war:
“Der kippt schon sehr interessant ab.” Ich meine natürlich nach vorn. Zudem saß mein Fuß optimal in diesem Schuh und ich brauchte nicht lang, bis mir klar wurde, dass ich diesen Schuh haben möchte. “In der nächsten Lieferung ist ein Schuh für mich dabei!” war meine klare Ansage. :) Und da ist er nun.

Heute und bei dem erfolgreichen Trainingslauf davor (welchen ich offensichtlich nicht gebloggt habe) konnte ich den Guide 3 endlich antesten und es war eine Wonne mit dem Schuh zu laufen. Sicherlich schwingt da noch die Freude und Faszination am neuen mit aber warum sollte ich mich dessen erwehren? Stattdessen wird sich einfach gefreut.
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass ich mit dem Guide 3 schneller war aber das schiebe ich mal seelenruhig auf den Placeboeffekt, denn auch dieser Laufschuh ist kein Leichgewicht aber dafür gut gedämpft.

Ein weiter Grund, warum der Schuh auch zu mir passen soll ist wohl das gebremste Abrollverhalten durch die spezielle Pronationsstütze. Diese verhindert wohl eine zu starke Innenrotation und schont damit die Gelenke. Das sind allerdings Dinge, die ich nicht aktiv beobachten konnte und welche sich erst in der Langzeiterfahrung wiederspiegeln werden. In dieser wird dann auch klar ersichtlich, ob mein Abbruch mit diesem Schuh zusammenhängt oder ob es an mir lag.

Und zum Abschluss gibt es wenigstens die Daten von dem nicht gebloggten Lauf:

Jul 1, 2010

Online Laufanalyse dank Mizuno

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Durch den Beitrag Mizuno Precisions Fit auf Brennr.de bin ich auf das Angebot von Mizuno aufmerksam geworden, bei dem man seine persönliche Laufanalyse durchführen kann. Empfohlen werden im Ergebnis natürlich nur Mizuno Schuhe aber das tut jetzt nichts zur Sache.

Ich habe die Onlineanalyse mal durchgeführt und kann das dortige Ergebnis nicht teilen. Empfohlen wurde mir ein gedämpfter, neutraler Schuh. Bei einem gedämpften Schuh gehe ich mit, allerdings bin ich ein Überpronierer und kann mit einem neutralen Schuh sicher nicht viel anfangen. Meine Schuherfahrung ist aber auch noch außerordentlich gering und beschränkt sich bislang auf den Woolf Crosstrainer.
Die Mizuno Schuhe bin ich aber bisher nie selbst gelaufen, daher könnte meine Einschätzung über den neutralen Schuh durchaus völlig daneben liegen aber neutral ist für mich neutral.

Der Vorteil dieses Tools besteht für mich darin, dass man sich ein subjektives Bild über seinen Bewegungsablauf machen kann. Im Grunde kann man diese Selbsterkenntnis nutzen, um bei einer professionellen Laufanalyse (die für mich auch noch ansteht) genaue Fragen stellen zu können und auch etwas kritischer mit der Beratung umzugehen.

Alles in allem ist es ein nettes Tool, trotz dem man nicht auf das geschulte Auge und die Analysefähigkeit eines Fachmanns verzichten sollte.

Filed under Bekleidung, Equipment
Mai 31, 2010