Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll. Die Scham ist einfach zu groß: Letzte Woche…Training…nichts…nada…
Das schlechte Gewissen plagt mich, die Waage schlägt noch einmal direkt ins Gesicht. 71,9kg! Nichts hat sicher verändert, eher noch verschlimmert. Keine Zeit? Eher ein großes Stück Unmotiviertheit war für diese Sportpause verantwortlich. Montag und Dienstag hätte ich gern noch trainiert, doch musste ein Projekt zu Ende gebracht werden, welches in der Abschlussphase etwas mehr Zeit erforderte.
Zusätzlich gab es andere Aufgaben, die mich dazu brachten in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch lediglich 3 Stunden zu schlafen. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass an diesem Tag der Motivationsgrad für sportliche Belastungen – so schön sie auch sind – eher gering ausgefallen ist.
Die nächste Nachtruhe dauerte immerhin 3,5 Stunden. Donnerstag war ich also auch platt und ans Trainieren war überhaupt nicht zu denken.
ABER
Ganz so (körperlich) faul war ich an dem Tag dann doch nicht. Gegen Mittag wurde ich angerufen mit der Bitte beim Umzug am gleichen Abend zu helfen. So hilfsbereit wie ich nun einmal bin
sagte ich selbstverständlich zu (ich war ja schon seit einer Woche darauf vorbereitet).
Erwähnte ich schon, dass es kein normaler Umzug war? Entsprechende Firma (!) wollte viele Kisten voll mit Ware von A nach B (wie bei einem Umzug üblich) bringen. 4 Stunden voller Körpereinsatz waren die Folge…B war übrigens im ersten Stockwerk und der äußere Lastenaufzug war noch nicht installiert… Muss ich mehr erzählen? Ich hoffe Ihr lasst mir das als Trainingseinheit durchgehen. Das wäre immerhin eine 4-stündige.
Freitag habe ich dann erst mal soweit ausgeschlafen, wie es der Tagesplan gestattete. Das war auch bitter nötig. Danach ging es direkt ans Tagewerk welches sich natürlich dementsprechend nach hinten raus zog. Samstag hatte ich sowieso keine Lust und Sonntag erst recht nicht. Der Umzug saß übrigens noch bis Samstag in den Knochen.
Der Sportsgeist muss sich wieder voll entfalten
Die 71,9kg nagen ganz schön an mir, sehne mich zu einer sportlich leistungsfähigen Form zurück. Dabei bin ich zu sehr daran versucht, mich an alte Zeiten zurück zu erinnern, obwohl ich doch lieber eher an die sportliche Zukunft denken sollte. Vor nicht einmal 3 Jahre war ich dermaßen aktiv. Radkurieren und zusätzliche lange Radeinheiten, dann plötzlich nichts mehr. Das war der große Bruch, der Turn, das Ende vom Sport. Die alte Form ist nicht das Ziel, eine neue muss her, denn das Ziel ist ein anderes.
Es klingt gerade so, als ob dies mein erster Blogbeitrag hier ist. Ich wiederhole mich wohl eher und entschuldige mich bei meinen Lesern dafür. Es musste einfach nochmal raus. Jetzt wird aber nicht mehr gejammert, jetzt wird geklotzt. Jammern tun nur die Schwachen, alle anderen ändern was an Ihrer Situation!
Tschaka!
Für den Fettverlust habe ich mir mal ein kleines Hilfsmittelchen dazu geholt. Eine Dose mit 100 Kapseln. Der Thermoburner kurbelt den Stoffumsatz des Körpers über den Tag (und die Nacht) durch eine Erhöhung der Körpertemperatur an. Zitat Sven: “Das ist wie Fieber.”
Nein, so schlimm ist es nicht. Ich habe das Gefühl das mir wärmer ist aber ich bin wohl noch weit vom Fieber entfernt.
Jetzt wird fürs erste beobachtet, ob es einen spürbaren Einfluss hinsichtlich der Gewichtsentwicklung hat. Zumindest habe ich seit der Einnahme ordentlich Hunger, wenn ich morgens aufstehe.







